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Pakistanischer Märtyrer - der ermordete Minister Shabaz Bhatti und die Radikalisierung einer Gesellschaft

Ö1 Hörbilder am 25.2.2012 9:05 Uhr

 


"Botschafter eines gelebten Friedens":

 

 

Zwei Österreicher radeln durchPakistan

Anita und Stefan Kothner,die mit ihrem Tandem die ganze Welt,darunter auch durch Pakistan geradelt sind,bei ihrem Vortrag  am 12.12.2012

mit Präsidentin Mag. Claudia Wachtel


 

Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner bezwingt höchsten Berg Pakistans!

Wir gratulieren!

Gerlinde Kaltenbrunner (* 13. Dezember 1970 in Kirchdorf an der Krems, Oberösterreich) ist eine österreichische Bergsteigerin und eine der besten Höhenbergsteigerinnen der Welt. Mit dem Erreichen des Gipfels des K2 am 23. August 2011 ist sie die dritte Frau, die alle 14 Achttausender bestiegen hat und die erste, der das ohne zusätzlich mitgeführten Sauerstoff gelang. Sie ist mit Ralf Dujmovits verheiratet, der als erster Deutscher alle Achttausender bestieg, und wohnt in Bühl am Rande des Schwarzwalds.

Leben

Kaltenbrunner ist eine ausgebildete Krankenschwester, lebt jedoch seit ihrer Besteigung des Nanga Parbat im Jahre 2003 ausschließlich vom Bergsteigen. Im Alter von dreizehn Jahren begann sie mit dem Felsklettern.

1994, als sie dreiundzwanzig war, erreichte sie den 8.027 m hohen Vorgipfel des Broad Peak und damit erstmals einen Gipfel über 8.000 Meter. 1998 stand sie auf dem Gipfel des Cho Oyu (8.188 m), 2000 am Zentralgipfel des Shishapangma (8.027 m), 2001 am Makalu (8.463 m) und 2002 am Manaslu (8.163 m). Die Besteigung des Kangchendzönga musste sie 2003 wegen starker Stürme abbrechen, bestieg aber noch im selben Jahr den Nanga Parbat (8.125 m). Im darauf folgenden Jahr bezwang sie den Annapurna (8.091 m) und den Gasherbrum I (8.080 m). 2005, nachdem sie im Frühjahr als Erste den Shishapangma über eine Süd-Nord-Überschreitung (Aufstieg von Süden, Abstieg über den „Normalweg“ auf die Nordseite) bestiegen hatte, brach sie ihren ersten Aufstieg zum Mount Everest wegen einer Erkrankung ihres Kletterpartners ab, stand aber wenig später am Gipfel des Gasherbrum II (8.034 m). Im zweiten Versuch nach 2003 bestieg sie 2006 den Kangchendzönga (8.586 m). Die Besteigung des Lhotse wenige Tage später musste sie abbrechen, ebenso wie zwei Ansätze zum Dhaulagiri im Mai 2007. Beim ersten Versuch entging sie nur knapp einer Katastrophe, als sie von einem Schneebrett erfasst und unter der Lawine begraben wurde. Sie überlebte dank einer Luftblase, und es gelang ihr, sich selbst aus den Schneemassen auszugraben. Ein Kamerad konnte sich ebenfalls selbst befreien, während die spanischen Bergsteiger Santiago Sagaste und Ricardo Valencia, die an gleicher Stelle biwakierten, ums Leben kamen.[1] Im Juli stand sie auf dem Hauptgipfel des Broad Peak (8.051 m) auf ihrem zehnten Achttausender.[2] Kurz darauf versuchte sie erstmals zum K2 aufzusteigen, der als schwierigster aller Achttausender gilt, was aber an den schlechten Wetterbedingungen scheiterte.

Im Sommer 2007 heiratete Kaltenbrunner Ralf Dujmovits, den sie 2004 kennengelernt hatte und der seitdem ihr Bergpartner ist. 2008 erreichte sie den Gipfel des Dhaulagiri (8.167 m). Nach einem weiteren Versuch am Lhotse wenig später, den Kaltenbrunner und Dujmovits wegen der Gefahr von Erfrierungen abbrachen, erreichte sie im Mai 2009 dessen Gipfel (8.516 m). Zwei weitere Aufstiege zum K2 im August scheiterten. 2010 bestieg sie mit dem Mount Everest (8.848 m) den höchsten Achttausender. Das letzte Stück zum Gipfel bewältigte sie allein, Dujmovits musste wegen einer Erkältung vorzeitig absteigen. Die Besteigung des K2 zwei Monate später brach sie ab. Dujmovits stieg ab, weil ihm das Steinschlagrisiko zu groß war und er selbst den Berg bereits früher bestiegen hatte. Als am 6. August 2010 ihr verbliebener Kamerad Fredrik Ericsson abstürzte und dabei ums Leben kam, kehrte sie um.[3][4] Im Oktober 2010 bestieg sie die Carstensz-Pyramide (4.884 m), den höchsten Berg Ozeaniens. Am 15. Juni 2011 brachen Kaltenbrunner und Dujmovits nach Bischkek (Kirgisistan) auf, um im Rahmen der „International K2 North Pillar Expedition 2011“ die Besteigung des K2 über die Nordseite zu versuchen.[5]

 Am 23. August 2011 erreichte sie im Rahmen dieser Expedition um 18:18 Uhr Ortszeit den Gipfel des K2. Damit hat sie als erste Frau alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.[6]

Gerlinde Kaltenbrunner gehört zu den erfolgreichsten Höhenbergsteigerinnen[7] und war jahrenlang neben Edurne Pasaban und Oh Eun-Sun auf dem Weg, die erste Frau zu werden, die alle Berge über achttausend Meter bestiegen hat. Selbst sieht sie ihren Beruf, das Extrembergsteigen, allerdings nicht als Wettbewerb: „Wenn es mir nur um den Rekord ginge, hätte ich überall die leichteste Route genommen [...] Ich lege keinen Wert darauf, die Erste zu sein.“[8] Die Südkoreanerin Eun-Sun[9] und die Spanierin Pasaban bestiegen im April bzw. Mai 2010 noch vor Kaltenbrunner jeweils ihren vierzehnten Achttausender, benutzten dabei allerdings zusätzlich in Flaschen mitgeführten Sauerstoff, was unter Alpinisten als unsauberer Stil gilt, weil die Sauerstoffsättigung auf einem Achttausender damit etwa dem eines Berges von 6.500 Metern Höhe entspricht[10]

Kaltenbrunners Ziel war, alle Achttausender ohne Sauerstoffflasche zu bezwingen. Auch Nives Meroi klettert auf diese Weise. Typisch ist auch, dass sie sich am Alpinstil orientiert und deshalb so weit wie möglich auf Hochträger verzichtet, ohne die Besteigungen im Expeditionsstil gar nicht möglich wären.[11]

Aus: WIKIPEDIA


 

Hein G.KIESSLING, die Geheimdienste Indiens und Pakistans
 

   

         

 

 

Veröffentlichung
wissenschaftlicher Schriften

Verlag Dr. Köster Berlin - Dr. Kiessling, Hein G.: ISI und R&AW - Die Geheimdienste Pakistans und Indiens
Konkurrierende Atommächte, ihre Politik und der internationale Terrorismus

Autor: Dr. Kiessling, Hein G.
Jahr: 2011
Seitenzahl: 420
Sonstiges: Klappenbroschur
Bestellzeichen: BZ 770-0

Preis: € 29.80
 
Mit den nuklearen Tests in Indien und Pakistan im Jahre 1998 rückte die Region Südasien und seine sich dort feindselig gegenüberstehenden Nachbarn Indien und Pakistan in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Schockartig war klar geworden, dass der Versuch der nuklearen Eindämmung, die Politik der Non–Proliferation, gescheitert war und die Welt sich mit neuen atomaren Gegebenheiten vertraut machen musste.
Neben den Atomtests war die veränderte weltpolitische Lage für ein neues  Medieninteresse verantwortlich. Indien sah sich nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Wachsen der Stärke Chinas zu  strategischen Neuorientierungen gezwungen. Eine breitere Öffnung zum Westen wurde für Neu-Delhi ein Gebot der Stunde. Für Pakistan brachte der im Frühjahr 1989 vollzogene Abzug der Sowjetarmee aus Afghanistan ebenfalls eine Zäsur. Zusammen mit Washington war Islamabad über die 80er Jahre in Afghanistan in eine der größten und erfolgreichsten Geheimoperationen neuerer Zeit verstrickt gewesen. Nun zogen sich die Amerikaner zurück, und Pakistan sah sich gezwungen, seine Sicherheitsstrategien zu überdenken und neu auszurichten. 
Das Ausmaß der operativen Unternehmen der USA und Pakistans im Afghanistan der 80er Jahre war der Weltöffentlichkeit lange Zeit verborgen geblieben. Zwar hatte es Reportagen über die Flüchtlingslager in Pakistan und den Kampf der Mudschaheddin gegeben. Mutige Journalisten waren auch in das afghanische Grenzgebiet gegangen. Genauere Informationen aber waren nicht erhältlich gewesen. CIA und ISI hatten es verstanden, das Ausmaß ihres Engagements im Land am Hindukusch zu verschleiern. Erst in der Endphase des Krieges kam es zu genaueren Berichten. Bilder von abgeschossenen Panzern und Helikoptern erschienen in der Weltpresse. In der ersten Hälfte der 90er Jahre lieferte dann der afghanische Bürgerkrieg Material für die Medien. Danach war es das archaische System der Taliban. Die Weltöffentlichkeit erfuhr vom Schleierzwang für Frauen, von öffentlichen Hinrichtungen und der Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan.
Mit verheerenden Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im August 1998 erschreckte eine neue Form des internationalen Terrorismus die Welt. Die Ereignisse vom 11. September 2001 und der nachfolgende Krieg in Afghanistan ließen deutlich werden, dass sich die Wiege dieses Terrorismus am Hindukusch befand. Plötzlich wimmelte es in Pakistan und Afghanistan von Reportern und Kamerateams aus der internationalen Medienwelt. In Islamabad, Peshawar und Kabul herrsche über Monate ein Mangel an Hotelzimmern. Die Krisenherde der Region und die politischen Strukturen und Probleme seiner Staaten hatten ihren Weg in die tägliche Weltpresse gefunden. In Pakistan war es insbesondere der Geheimdienst Inter-Services Intelligence (ISI), der von dieser Berichterstattung betroffen war. Seine Verstrickungen in Afghanistan, Kaschmir und der übrigen Region wurden in Umrissen sichtbar. Der Betritt Pakistans zur Allianz gegen den Terror, die Weitergabe von Nukleartechnik an Libyen, den Iran und Nordkorea durch den pakistanischen Atom-Guru A. Q. Khan und die Rückkehr der Taliban nach Afghanistan ab 2004 taten ein Übriges – der ISI blieb im Gespräch.
Zwanzig Jahre später als der 1948 gegründete ISI wurde 1968 in Neu-Delhi der indische Auslandsnachrichtendienst Research & Analysis Wing (R&AW) ins Leben gerufen. Während der ISI seit dem 11. September 2001 und der nachfolgenden Lageentwicklung in Afghanistan regelmäßig in der westlichen Presse auftaucht, ist der indische Dienst trotz des nuklearen Wettlaufs auf dem Subkontinent, dem Streit um Kaschmir und den Jahrzehnte alten Spannungen zwischen Indien und Pakistan im Westen nahezu unbekannt. Hierfür sind weniger mangelnde Aktivitäten, als seine konsequente Abschottung gegenüber der Öffentlichkeit und eine gekonnte Verschleierung seiner Strukturen, Ziele und Operationen ursächlich. Die seit Jahrzehnten existenten freundschaftlichen Beziehungen Neu-Delhis mit Moskau haben auf seine Geheimdienste abgefärbt. R&AW erinnert in seinem Erscheinungsbild auch heute noch an den KGB der Sowjetzeit. Wie sehr strenge Geheimhaltung und die Furcht vor Verrat das Denken und Handeln indischer Sicherheitskreise beherrschen, bekam Anfang 2007 das indische Monatsmagazin FORCE zu spüren. Es wurde für die Veröffentlichung eines Fotos des neu ernannten indischen Armeechefs kritisiert. Ein vorsprechender  Inspektor sah die nationale Sicherheit gefährdet. Die Zeitschrift warnte denn auch, dass in Indien unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit Verhaftung und Gefängnis ohne Anklage möglich seien. Informationen darüber, was als Bedrohung der nationalen Sicherheit gilt, seien nicht existent. 
Anschuldigungen, wie sie bspw. im Dezember 2007 gegen die CIA wegen der Vernichtung von Folter-Video-Bändern erhoben wurden, blieben dem indischen R&AW bei dieser Art von Sicherheitsdenken bisher weitgehend erspart. Über den ISI ist da die Berichterstattung einfacher. Eine große deutsche Tageszeitung nannte ihn 2003 einen der gefragtesten Geheimdienste der Welt, der sich seit 9/11 vor Anfragen kaum retten könne. Er sei einer der am wenigsten durchschaubaren und zugleich sichtbarsten Nachrichtendienste der Welt. Über den ISI schreibende in- und ausländische Journalisten, Kolumnisten und Analysten stellen ihn als einen Staat im Staate dar, der sich in die politischen Prozesse des Landes einschalte, sie beeinflusse und steuere. Dabei schrecke er auch nicht vor der Entführung und Tötung von Personen zurück. Bei Terroranschlägen im Lande wie in der Region wird denn auch fast automatisch nach Verbindungen der Täter zum ISI gesucht. Auch wenn sich solche nicht finden, ein Verdacht steht oft weiter im Raum. Dies auch dann, wenn das Militär und andere staatliche Sicherheitsorgane, wie seit 2007 mehrfach geschehen, selbst zu Opfern von Terroranschlägen wurden. Innerhalb des ISI, so eine dominierende Meinung, existieren Gruppen mit eigener Agenda und Kontakten zu alten, islamistischen Seilschaften. So auch die Mehrzahl der heute zu hörenden Erklärungen über die Hintergründe des jahrelang erfolgreichen Untertauchens von Osama bin Laden. Seine Liquidierung durch ein US-Navy Seals Kommando Ende April 2011 im pakistanischen Abbottabad wird damit Stoff für neue Verschwörungstheorien liefern, in denen auch der ISI eine Rolle spielen wird.
Das vorliegende Buch verfolgt das Ziel, die Geschichte von ISI und R&AW, ihre Entstehung und Entwicklung, ihre Strukturen und Aufgaben, Operationen und Verstrickungen zu erhellen. Da der ISI, im Gegensatz zum R&AW, de facto auch als Inlandsnachrichtendienst arbeitet, wird in Teil I des Buches  auch auf die politische Entwicklung im Lande selbst genauer eingegangen.

Verlag Dr. Köster
Eylauer Str. 3
10965 Berlin

Tel.: (030) 76403224
Fax: (030) 76403227
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www.verlag-koester.de

 

BESPRECHUNG

Book Review: Hein G. Kiessling: ISI und R&AW – Die Geheimdienste Pakistans und Indiens

Kiessling, Hein G.: ISI und R&AW – Die Geheimdienste Pakistans und Indiens. Konkurrierende Atommächte, ihre Politik und der internationale Terrorismus. Verlag Dr. Köster, Berlin , 2011, 420 p., €29.80, ISBN 978-3-89574-770-0.

Two weeks ago, Hein Kiessling, a political scientist who has lived and worked for a German political foundation in Balochistan and Pakistan from 1989 till 2002, presented his most eagerly anticipated book to the public at an event organized by the Gesprächskreis Nachrichtendienste in Deutschland and the German Council on Foreign Relations in Berlin.

For the first time in the German-speaking world, Dr Kiessling is delivering a comprehensive and insightful history of the structure, organizational culture and geopolitical entanglements of Pakistan’s Inter-Services Intelligence (ISI) and India’s Research and Analysis Wing (R&AW). It spans from the modest beginnings of both organizations (with the ISI having been established in 1948, and the RA&W in 1968) until today, while the postscript even briefly refers to the May 2nd killing of Osama bin Laden by US troops in Abbottabad, Pakistan. Arguing that there is “no ISI within the ISI”, the author implies that there must have been some Pakistani knowledge of ObL’s whereabouts and coordination with US authorities before the raid.

Touching a broad spectrum of issues, such as nuclear proliferation, the relations with and infiltration by other intelligence services (most notably ISI-CIA and, during the Cold War, R&AW-KGB), the lack of parliamentary oversight and accountability as well as the 2008 Mumbai attacks, Kiessling excels at presenting obsessive detail with profound analysis. Particularly, he manages to link the developments in intelligence up with the – for a Western reader oftentimes confusing – political seesaw of Pakistan and India, carving out the services’ role as both subordinate instruments and independent epicenters of actual power.

It is telling that Kiessling’s book can actually be read as two rather uneven and separate accounts, with Pakistan’s ISI occupying some 275 pages, whereas India’s R&AW is only filling 100 pages of the whole volume. This is, of course, not least due to the ISI de facto also operating as a domestic intelligence service as opposed to the R&AW. Clearly, the author draws heavily on his personal experience and extensive contacts in the region and, thus, is thoroughly meeting the current concerns voiced by politics, media and the public to shed light on namely the ISI’s dubious design and role. He also remarks that in 2007 and 2008, two major books on the R&AW have been published by high-profile experts (B. Raman and R.S.N. Singh) in India. On the other hand, the Pakistani Defence Journal and other kindred think tanks, he adds, have contributed their share to make the R&AW’s allegedly hostile influence public. At the same time, India is not tiring in its attempt to explain to the world the dodgy mindset of Pakistani intelligence which has directly or indirectly been blamed for almost every major threat to Indian national security over the last decades.

While it would have been helpful for the reader to find the rather thin bibliography annotated by the undoubtedly very well-informed author, taking explicitly into account the quite obviously problematic source material situation, other appendices seem to have been copied in English without even referring to sources (they’re probably partly taken from FAS) – and without further informational need – at all. Also, adding photographs of the author’s family to the attached collection of mostly ISI VIP snapshots is somewhat incomprehensible.

Yet apart from those minor flaws, Kiessling’s book is both – as the subtitle suggests – ambitious (its table of contents can be found here) and instructive, and it surely deserves becoming a must-read for anyone interested in both services’ history, structure, mission and involvement in the IND-PAK conflict for the time being. A slightly revised translation into English would therefore be highly desirable.

This was written by Florian Schaurer. Posted on Tuesday, July 12, 2011, at 08:22. Filed under General. Bookmark the permalink. Follow comments here with the RSS feed. Post a comment or leave a trackback.

from:Open Source Intelligence

“THE REAL INTELLIGENCE HERO IS SHERLOCK HOLMES, NOT JAMES BOND.”

 

Wir machen Sie auf  eine interessante Initiative aufmerksam:

Dialog der Frauen: Pakistan-Indien-Konflikt

 

dialogue india pakistan mumbai nov 2011 © Frauen ohne Grenzen

The Women's Dialogue, Mumbai meeting, November 2010

The Women’s Dialogue: India-Pakistan

New Ideas for a New Way Forward

Die Nuklearmächte Indien und Pakistan halten die Welt in Atem. Beide Länder waren in der jüngsten Geschichte schon wiederholt am Rande eines Krieges. Die Anschläge auf Bombay am 26. November 2008 haben die Situation noch verschärft. Beide Länder haben aber viel gemeinsam: ein geschichtliches und kulturelles Erbe, das die Menschen über die nationalen Grenzen und politischen Fronten hinweg verbindet. Das ist genau der Ansatzpunkt für den neuen Frauen ohne Grenzen/SAVE Dialog, geführt von Frauen von beiden Seiten, um die wieder anlaufenden politischen Verständigungsbemühungen in ihrer jeweiligen Gesellschaft zu verankern.

Österreich unterstützt dieses Projekt und wird damit seiner internationalen Rolle gerecht, eine Plattform für diese Bemühungen bereitzustellen. Gewalttätiger Extremismus ist kein isoliertes nationales Problem, daher müssen Lösungen auf der internationalen Bühne unterstützt werden. Die Bekämpfung von Angst, Hass und Stigmatisierung „der anderen“ ist ein wichtiger Baustein in der globalen Sicherheitsarchitektur. Frauen sind zunehmend bemüht, ihren Beitrag in sicherheitsstrategischen Fragen zu leisten. Sie müssen gehört und aktiv beteiligt werden, da sie in einmaliger Weise als Schaltstellen im Privaten und Öffentlichen positioniert sind. As
Frauen ohne Grenzen und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz laden Sie zur Veranstaltung ein:

The Women’s Dialogue: India-Pakistan
New Ideas for a New Way Forward
am 18. Jänner in  Wien
Informationen einholbar bei: office@frauen-ohne-grenzen.org

 

 

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Die Österreichisch-Pakistanische Gesellschaft  feierte am 25.6.2011  im Wiener Donaupark  das Basant-Fest

Die gelungene Veranstaltung wurde von Jung und Alt besucht...

Die Präsidentin, Frau Mag.Claudia Wachtel, konnte den Präsidenten des Dachverbands der Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften, DDr.Claus Walterund seine Gattin begrüßen

Auch DDr.Walter ließ einen Drachen aufsteigen!


 

Ahmed Rashid zur Lage in Pakistan und Afghanistan:
Die Hintergründe...

 

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-72462709.html


 

Verteilung von Spenden für die Flutopfer durch unsere Kontaktpersonen in der Provinz Sindh

 


 

 

Handwerkskunst aus Pakistan beim Markt der Völker - Dr.Senta Siller!

Wie schon seit einigen Jahren brachte Dr.Senta Siller wieder wunderschöne Handpuppen und andere Volkskunstartikel aus Pakistan im "Markt der Völker" im Völkerkundemuseum zum Verkauf(18.-21. November 2010) Die Kundigen haben sich schon einige der sonst in Österreich schwer zu erhaltenden Artikel gesichert.Der Erlös kommt  den fleißigen Kunsthandwerkern in Pakistan - zumeist Frauen - zugute. Mitglieder der Ö-Pakistanischen Gesellschaft besuchten den Stand oder halfen beim Verkauf mit...Nachstehend einige Fotos:

 

Dr.Senta Siller mit Herrn Babar Khan und Frau

 

Botschafter i.R. Dr.Friedrich Posch besucht den Stand

 

Eva Zeman mit Dr.Senta Siller und Dr.Posch

 


CLAUDIA VILLANI, MITARBEITERIN VON RUTH PFAU,  SPRICHT ÜBER DIE FLUTKATASTROPHE IN PAKISTAN

   
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
     

 
 
NIEDERÖSTERREICHS BÄUERINNEN SPENDEN FÜR DIE FLUTOPFER IN PAKISTAN!
Am 18.November d.J. überreichte die  Landesbäuerin Stellveretreterin für das
Industrieviertel von Niederösterreich an Dr.Friedrich Posch das Ergebnis  einer
Sammlung der Bäurinnen zugunsten der Flutopfer 
in Pakistan.Die Spende  soll für den Ankauf von Saatgut verwendet werden.
 
 Das Bild zeigt: (v.links n.rechts: KR Ök-Rätin Margareta Mayrhofer,Landesbäuerin Stellvertreter für das Industrieviertel NÖ,
  Landeskammerrat Anna Brandstätter, Botschafter i.R. Dr.Friedrich Posch und Mag. Hedwig Millian,Vorstandsmitglied der Österr.-Pakistanischen Gesellschaft

 
STRASSENSAMMLUNG DER ÖSTERREICHISCH-PAKISTANISCHEN GESELLSCHAFT ZUGUNSTEN DER OPFER DER FLUTKATASTROPHE
Die Österreichisch-Pakistanische Gesellschaft hat am Samstag,dem 16.Oktober  2010 am Schwedenplatz in Wien eine Straßensammlung durchgeführt,.bei der auchMusik aus Pakistan zu hören war,pakistanisches Essen  verteilt wurde undHenna-Bemalungen erfolgten.
DasErgebnis kann sich sehen lassen: € 1204,82 , ergänzt durch Spenden aus der Pakistanischgen Gemeinde in Wien.
Insgesamt konnte ein Betrag von € 1757,82 an die EDHI FOUNDATION in Pakistan überwiesen werden.
Herzlichen Dank allen Spendern und den eifrigen Sammlern!
Nachstehend einige Fotos:
 
 
 
 
BEITRAG DER OMV ZUR VERBESSERUNG VON GESUNDHEIT,BILDUNG UND INFRASTRUKTUR 
(COMMUNITY DEVELOPMENT)IN PAKISTAN
Am 08.10.2010 fand in den Raeumlichkeiten der OMV eine Praesentation von Ms. 
Irum Hashmat,Corporate Social Responsibility Manager OMV Pakistan,statt. 

Wir wurden von Herrn Dr. Wolfgang Kraus, CSR Manager OMV Exploration & 
Production, in den fuer unsere Veranstaltung vorbereiteten Konferenzraum im 22. 
Stock gefuehrt, der uns einen praechtigen Ausblick auf Wien geboten hat.Nach 
der Begruessung durch Herrn Dr. Kraus sowie einleitenden Worten von Herrn Dr. 
Walter Hamilton, Vice President Middle East and Austral Asia, sahen wir einen 25 
minuetigen Film ueber die von der OMV laufenden Projekte, durch die die 
Bevoelkerung in der Umgebung der Oelfelder Miano und Sawan im Sindh 
Unterstuetzung erhaelt.

Dazu hat die OMV Pakistan ein eigenes Community Development Department, welches 
die Fachbereiche Gesundheit, Bildung und Infrastruktur umfasst. Im Bereich der 
Gesundheit liegen nebst der alltaeglichen Versorgung von Patienten die 
Schwerpunkte vor allem auf Hepatitis Impfungen und Mutter-Kind-Einrichtungen.

OMV Pakistan leitet derzeit 54 Schulen, wobei in naechster Zukunft neben der 
Grundschulausbildung verstaerkt auch weiterfuehrende Schulen angeboten werden 
sollen. Die Lehrkraefte stammen ausschliesslich aus der Umgebung und werden in 
laufenden Schulungen kontinuierlich weitergebildet.

Um der Bevoelkerung auch eine eigene finanzielle Lebensgrundlage zu 
ermoeglichen, bewirtschaften die Dörfer Gemüsegärten und fertigen 
Handarbeiten an, die direkt verkauft werden, wie z.B. auch gelegentlich in 
Österreich.

Frau Irum Hashmat hat uns in Anschluss an die Filmvorfuehrung noch über 
kommende Community Development Projekte erzählt und Fragen der anwesenden 
Zuhörer beantwortet. Alle Anwesenden haben danach die gemütliche Stimmung 
plaudernd bei koestlicher Bewirtung ausklingen lassen.

Wir moechten uns herzlich dafür bedanken.
Nachstehend einige Schnappschüsse:


      

Die Präsidentin der ÖPG,Frau Mag.Claudia Wachtel,

beim gemütlichen Beisammensein mit der Vortragenden

 

Dr.Walter Hamilton Vice President Middle East  and Australasia, mit Frau Irum Hashmat

bei der Begrüßung

 


 

FLUTKATASTROPHE IN PAKISTAN -

Aufruf des Hilfswerks Scholarships for Children In Pakistan


 

Laut den Nachrichten sollen über 20 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe in Pakistan betroffen sein. Dort wo wir den Flutopfern
durch unser Hilfswerk“Scholarships for Children in Pakistan“ am nächsten sind, können wir solidarisch und direkt helfen.

Das von der Pfarre Oberbaumgarten durch jährliche Sammlungen unterstützte Hilfswerk "Scholarship for Children, Pakistan" (SCP) wird in Pakistan von Ordensschwestern "Presentation Sisters" betreut, die auch katholische Schulen, in den von Wasser-Fluten schwerst-betroffenen Orten Nowshera und Risalpur  leiten. Von ihnen erhielten wir ein Schreiben (siehe Anhang) in dem die katastrophale Situation der Flutopfer erklärt wird und um Hilfe für 381 Familien (ca. 2.700 Personen) gebeten, wird. Dort wo sonst 500 Kinder die Schule besuchen, sind jetzt mehr als 1000 überlebende Flutopfer zusammengepfercht.
Konkret soll mit unserer Hilfe  zumindest die Verpflegung der Flutopfer für die Zeit in Notunterkünften (Schulen für ca. 500 Kinder); Aufwendungen für die Umsiedlung in ihre Wohngebiete und Starthilfe für den Wiederaufbau ihrer Wohnstätten, finanziert werden.

Spenden sind erbeten auf das Konto:    Bankhaus Schelhammer & Schattera

Konto-Inhaber: Dr. Gerhard Schröckenfuchs
Verwendung: Flutopfer Pakistan
Kto.Nr.: 263616
BLZ : 19190
Mit unserer Unterstützung können wir unbürokratisch, von Mensch zu
Mensch
helfen.

Dr.Gerhard Schröckenfuchs                          Friedrich Posch


 

 

 

Ein Aufruf von DI Waltraud Torossian zur Hilfe für die Opfer der Flutkatastrophe

 

 

 

 

Ein Aufruf von Lara Schober,Mitarbeiterin von Ruth Pfau,  zur Flutkatstrophe

Liebe Freunde,

das Spendenkonto der Piaristen für die Projekte von Dr. Ruth Pfau (ERSTE ÖSTERREICHISCHE SPARKASSE KTNR:. 30003100272 BLZ 20111) in Pakistan weist im Moment einen Stand von 1500 Euro auf…… Ich habe wieder einmal – vielleicht leichtsinniger Weise - Hilfe zugesagt. Soll ich angesichts dieser Katastrophe den Betrag von 1500 Euro überweisen – abzüglich Bearbeitungsgebühren?? Was kann davon gemacht werden - einige Zelte, einige Decken, .. wieviele? Wie kann ich Ruth und meiner Freundin Claudia Villainy, welche seit einigen Monaten in Karachi ist, das erklären? Also wende ich mich wieder einmal an alle Freunde und Helfer um Hilfe.

Wie Sie alle aus den Medien wissen, kommt das Land nicht zur Ruhe. Man mag wohl politische und religiöse Praktiken kritisieren, aber die Not der einzelnen wird damit nicht gelindert.

Sie kennen die Zahlen aus den Medien:

Ein Fünftel des Landes ist von Wasser bedeckt – auch die Privinz Sindh im Süden, in deren Mittelpunkt Karachi liegt und die die Kornkammer der Region darstellt.

20 Millionen Menschen sind betroffen.

Acht Millionen schweben in Lebensgefahr davon –

3,5 Millionen Kinder. (Zitat: Presse:22.8.2010)

Wie wirken sich diese Zahlen nun auf „unser“ Projekt aus? Vielfach!!

Ruth Pfau hat bereits durch die Flut obdachlos gewordene Familien in „unserem“ Österreichdorf ADAM GOTH, untergebracht…

Im Afghanen - Lager, das Ruth besonders am Herzen liegt, haben Ruth und Claudia vor einigen Tagen 75 Zelte gekauft – also Unterschlupf für zirka 800 Personen, die jetzt nicht mehr im Freien schlafen müssen.

Ich möchte im Folgenden aus Claudias Mail an uns zitieren:

Ich sitze in der Wohnung von Dr.Ruth Pfau in Karachi.
Wir haben taeglich in der Frueh und am Abend eine Lagebesprechung.
Wo , wird heute unsere Hilfe am Dringensten gebraucht.
Dr.Pfau ist nach Manghopir gefahren. Es sollen gestern 5.000 Menschen hinter unserer Schule angekommen sein.
Ich bleibe heute hier im Krankenhaus ( MALC Marie Adelaide Leprosy Centre ) .. Pakistan, scheint im wahrsten Sinne des Wortes unter zugehen.
Tausende , aber Tausende erreichen taeglich Karachi. Im Laufe der naechsten Zeit rechnen wir mit 10 Millionen Menschen.
Es hat keinen Sinn daran zu denken, was das heissen wird. Wir muessen das Heute irgendwie schaffen. Nuechtern und besonnen und gleichzeitig fuehlt sich mein Herz an, als ob es eingeschnuert waere.

Gestern habe ich eine Frau getroffen, die Ihr Baby nicht fest genug halten konnte als die Sturzflut kam.  Das Kind wurde augenblicklich vom Wasser verschluckt. In den Augen der Mutter ist noch immer dieses furchtbare Entsetzen zu sehen.
Ich will diesen Blick nicht vergessen.


Gestern , bei einer Essensausgabe in einem Camp (wir sind mit Reis und riesigen Toepfen gekommen ) wollte jeder der Erste sein. Chaos, fast Gewalt. Meine erste Reaktion war Unwillen.  Gott sei Dank habe ich es dann schnell begriffen  Sie hatten alle seit Tagen nichts gegessen und hatten panische Angst, dass nicht genug da sei. Ich habe dann auf Sindhi ( ihre Sprache in diesem Camp) ausrufen lassen “Es bekommen alle etwas “ Sofort ist Ruhe eingekehrt.
Ein alter Mann ist dann zu mir gekommen um zu fragen, woher den der Reis kaeme. Ich habe von Euch erzaehlt, wieviele jetzt Pakistan unterstuetzen. Er bat mich Euch auszurichten , er habe zwar nichts mehr um Euch zu danken ,aber er werde nun taeglich Allah bitten die Menschen in Europa zu beschuetzen.
Die Preise hier in Karachi sind fuer Grundnahrungsmittel um 4oo% !!! gestiegen.Ich habe mich noch extra erkundigt und nachgerechnet ob diese unfassliche Zahl auch wirklich stimmt. Ja, es ist so. An die Auswirkungen fuer gesamt Pakistan wagt hier niemand zu denken. Oder was das z.B. fuer “mein” Afghan camp heissen wird . Die Kinder sterben dort doch jetzt schon an den Folgen der Unterernaehrung? Hoffen wider aller Hoffnung.  Und das Heute aufrecht  leben, so gut es nur irgendwie geht.

Die Frauen in den Camps wuerden so gerne einmal ihr Gewand auswaschen .
Ich verstehe nicht gleich was sie meinen.  Das koennen sie doch tun !?
Nein, das koennen sie nicht, weil sie nicht wissen , was sie in der Zwischenzeit  anziehen sollen. Obwohl ich hier bin, kann ich immer noch nicht das Ausmass der Not fassen.  Wir werden eine Loesung finden.
Sie sind wirklich mit NICHTS gefluechtet. Nur das Wichtigste und Wertvollste in Ihrem Leben , Ihre KINDER und  Ihre ALTEN versuchten sie zu retten.
In mir ist unendlich viel Traurigkeit.
Ach koennten wir Menschen uns doch mehr “vermischen” . Diese gelebten Werte hier und die reichen Moeglichkeiten in Europa. Wieso koennen arme Menschen selbstverstaendlicher teilen ? Wieso macht Reichtum so oft krank ? Mein Kopf kann die Gruende aufzaehlen, mein Herz will und braucht es nicht zu verstehen.

Es ist auch in Europa unendlich schwer zu BLEIBEN, wo im Aussen nichts mehr getan werden kann. Mit der eigenen Hilflosigkeit und Aussichtslosigkeit konfrontiert zu werden. “NUR” mehr die Hand halten zu koennen.
Wir hier brauchen beides von Euch.
Bitte mobilisiert alle gemeinsamen Kraefte in Euren Aktivitaeten
Und hoert nicht auf, uns in unserer Verzweiflung die Hand zu halten. Wir brauchen Euch sehr

Eure gelebte Solidaritaet ist uns Allen grosse Hilfe.
Im Aussen wie auch im Innen.
Wir kaufen Nahrungsmittel, Wasser, Zelte….
Am Abend lese ich  Dr. Pfau Eure emails vor.
Wir wissen uns von Euch begleitet.
Von Herzen DANKE………………………………………………………….So schreiben uns Claudia und Dr. Ruth Pfau,

Vielleicht können wir noch mehr helfen, Lara Schober


 

 

AKTION "NACHBAR IN NOT" FÜR PAKISTANHILFE GESTARTET!

Nachbar in Not Aktuelle Berichte auf news.ORF.at
 
Kind in Pakistan von Flut betroffen (Bild: EPA)

Nachbar in Not hilft Pakistan-Opfern

Aufgrund des unfassbaren Ausmaßes der Katastrophe in Pakistan startet der ORF gemeinsam mit den Vorständen von Nachbar in Not eine konzertierte Hilfsaktion.


 

In den Katastrophengebieten Pakistans verschärft sich die Notlage von Stunde zu Stunde. Insgesamt sind etwa 17 Millionen Pakistaner von dem Hochwasser betroffen, das in etwa die Fläche Italiens überschwemmt hat.

Sechs Millionen Menschen brauchen dringend Soforthilfe, um zu überleben. Die seit Beginn der Katastrophe bereits im Krisengebiet tätigen österreichischen Hilfsorganisationen sind über lokale Partner gut vernetzt. Im Fokus der jetzt überlebenswichtigen Soforthilfe liegt die Aufbereitung von Trinkwasser, die Versorgung mit Lebensmitteln, die Verteilung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie von Zelten und Plastikplanen.


 

Spendenkonto

Nachbar in Not - Flutkatastrophe Pakistan
PSK 90.750.700
BLZ 60.000


 

Das kostenlose Telekom Austria Spendentelefon

0800 222 444


 

Spenden per SMS

Senden Sie eine SMS mit dem Kürzel "NIN" und ihrem gewünschten Spendenbetrag an 0664 660 33 33 begin_of_the_skype_highlighting              0664 660 33 33      end_of_the_skype_highlighting


 

Allein 3,5 Millionen Kinder sind nach Angaben der UNO von tödlichen Infektionskrankheiten bedroht, die von schmutzigem Wasser und Insekten übertragen werden. Private Spender halten sich bisher auffallend zurück. Einer der Hauptgründe dürfte das schlechte Image des Landes sein - zu Unrecht, wie Hilfsorganisationen betonen.


 
Flutopfer in Pakistan (Bild: EPA)

 


 

"Die Österreicherinnen und Österreicher haben wiederholt bewiesen, dass sie spendenfreudig sind, wenn Hilfe gebraucht wird", sagt Sissy Mayerhoffer, Leiterin des ORF-Humanitarian Broadcasting. "Wir hoffen, dass das Vertrauen in die bewährte Marke 'Nachbar in Not' - durch die zuletzt zehntausenden Menschen in Haiti geholfen werden konnte - dazu beitragen wird, auch die Not leidenden Menschen in Pakistan jetzt nicht zu vergessen, sondern durch so dringend notwendige Spenden zu unterstützen!"

"Es braucht jeden Euro - jeder Euro mehr ist notwendig und jedes Hilfspaket rettet Leben", sagt Christoph Petrik-Schweifer, Caritas-Auslandshilfechef und Vorstandsvorsitzender von 'Nachbar in Not'. Und weiter: "Österreich hat Haiti vor wenigen Monaten mit 14,5 Millionen Euro geholfen. Es gibt keine Erfolgslatte, aber es gibt die Notwendigkeit zum Handeln. Wir sind jedem dankbar, der helfen kann und will und uns in unseren Bemühungen unterstützt, um möglichst vielen Opfern einer der größten humanitären Katastrophen der letzten Jahrzehnte zu helfen."


 

"Die 'Nachbar in Not'-Hilfsorganisationen, die seit Beginn der Katastrophe im Krisengebiet tätig sind, verfügen über ein gutes Netzwerk an lokalen Partnern, über die die Hilfeleistung ermöglicht wird. Die Versorgung mit sauberem Wasser, Verteilung von Lebensmitteln, Hygienepaketen, Zelten und Plastikplanen stehen derzeit im Fokus der Soforthilfe, um den Menschen das Überleben zu ermöglichen und den Ausbruch von Seuchen zu verhindern.", sagt Michael Opriesnig, Rotkreuz-Marketing-Leiter und Vorstand von 'Nachbar in Not'.


 
Kind in Pakistan trägt Wasser-Kanister (Foto: Reuters)

 


 

Helfer entsetzt

Die Helfer in Pakistan zeigen sich unterdessen fassungslos über die hygienischen Bedingungen im Land. "Kleine Kinder spielen in den abfließenden Fluten, in die die Menschen die Exkremente entsorgen", sagte Jürgen Clemens von den Maltesern. "Das ist ein riesiges Hygienerisiko", warnte der Helfer. Pro Tag helfe allein seine Organisation im Swat-Tal und der angrenzenden Provinz Kohistan 100 bis 200 Durchfallkranken - jeder dritte Patient leide an den Symptomen.


 

Infrastruktur völlig zerstört

Der Wiederaufbau Pakistans nach dem Hochwasser könnte Diplomaten zufolge bis zu 15 Milliarden Dollar kosten. Dies sei nur eine grobe Schätzung, sagte Pakistans Hochkommissar in Großbritannien, Wajid Shamsul Hasan, der Nachrichtenagentur Reuters. Schließlich seien viele Schäden noch nicht einmal bekannt.

Zahllose Straßen und Brücken seien weggeschwemmt, Telekommunikationsleitungen zerstört, Ernten für die Nahrungsmittelversorgung und den Export sowie Baumwolle für die wichtige Textilindustrie vernichtet. Der Wiederaufbau werde mindestens fünf Jahre dauern.


 

"Nachbar in Not" - Die Hilfsorganisationen

Alle Kontakte und Adressen auf einen Blick.


 


 


 
   
       

 


 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

AHMED  RASHID ÜBER DIE  POLITISCHEN GEFAHREN DER FLUTKATASTROPHE:

Daily Telegraph.

Pakistan floods: an emergency for the West

Unless we act decisively, large parts of flood-stricken Pakistan will be taken over by the Taliban, writes Ahmed Rashid.

By Ahmed Rashid
Published: 12 Aug 2010

Pakistani flood survivors use a boat to ferry their belongings Photo: AFP

Pakistan's floods have not just devastated the lives of millions of people, they now present an unparalleled national security challenge for the country, the region and the international community. Lest anyone under-estimate the scale of the disaster, all four of Pakistan's wars with India combined did not cause such damage.

It has become clear this week that, unless major aid is forthcoming immediately and international diplomatic effort is applied to improving Pakistan's relations with India, social and ethnic tensions will rise and there will be food riots. Large parts of the country that are now cut off will be taken over by the Pakistani Taliban and affiliated extremist groups, and governance will collapse. The risk is that Pakistan will become what many have long predicted – a failed state with nuclear weapons, although we are a long way off from that yet.

The heavy rain and floods have devastated the poorest and least literate areas of the country, where extremists and separatist movements thrive. Central Punjab – the country's richest region, where incomes and literacy are double those of other areas – has escaped the disaster. The resentment felt towards Punjab by ethnic groups in the smaller provinces is thus likely to increase.

In Khyber Pakhtoonkhwa (KP), formerly the North Western Frontier Province, where both the Pakistani and Afghan Taliban are based, millions of people have lost their homes and are on the move – this just a few months after many of them had returned home after successful military offensives against militants in the Swat valley. Now every single bridge in the Swat valley has been destroyed and the roads washed away.

Across the province, hundreds of miles of electricity pylons and gas lines have been ripped out, power stations have been flooded, and at least half of the livestock and standing crops have been destroyed. All of this will dramatically loosen the state's control over outlying areas, in particular those bordering Afghanistan, which could be captured quickly by local Taliban.

The poverty-stricken plains of southern Punjab and northern Sind, another major recruitment centre for extremists, have also been drowned. Millions of acres of crops have been destroyed and villages washed away. Joblessness and helplessness will lead to more young men joining the militants, who are propagating the idea that the floods are God's wrath against the government.

In Balochistan, the country's poorest region, which is beset with a separatist insurgency as well as hosting Afghan Taliban bases, flash floods and heavy rain have destroyed infrastructure and the below-subsistence economy. Baloch separatists are already blaming the government for poor relief efforts and urging a stepped-up struggle for independence.

And the floods have not stopped the rampant violence in the country. The Pakistani Taliban continue to carry out suicide bombings and assassinations and have vowed to wipe out the Awami National Party which governs KP province. The Taliban are now threatening to prevent Pakistani non-governmental organisations from carrying out relief work, while allowing militant groups who have set up their own relief camps to expand. In Balochistan, separatist violence goes on, while in Karachi, inter-ethnic killings have continued, with more than 100 murders in the past four weeks.

More than 60,000 Pakistani troops, many of whom were recently fighting the Taliban in KP, and virtually the entire helicopter fleet of the army, are now involved in flood relief. For months to come the army is unlikely to be in a position even to hold the areas along the Afghan border that it has won back from the militants.

That means the war in Afghanistan is about to become even more bloody. US and Nato efforts to secure southern Afghanistan – and new US troop deployments expected this month in eastern Afghanistan – will be affected, as more militants come across the border. The Taliban see the floods as a huge opportunity for recruitment in Pakistan, rather than a disaster.

Moreover, the truly catastrophic long-term destruction is to infrastructure and communications, and that will badly affect any campaign by the Pakistan army against the Taliban for years to come. Terrorists who have used border regions for training and contact with al-Qaeda will find it even easier to do so with the collapse of governance.

With the chronic shortage of foodstuffs and the beginning of the fasting month of Ramadan, food prices have doubled or even tripled, which is likely to lead to acute social tensions. Vegetables are becoming scarce and the lack of livestock is already creating serious shortages of meat and milk for children.

So far, the international aid response, apart from American and British contributions, has been next to pathetic, something for which the US Special Envoy for the region, Richard Holbrooke, has publicly castigated America's allies. Britain has "earmarked", in the FCO's phrase, up to £31.3 million, while the US is providing some $71 million and has sent 19 heavy lift helicopters.

The proceeds of the Kerry-Lugar Bill, which sanctioned $1.5 billion a year for five years for development projects in the civilian sector in Pakistan, are now likely to be diverted to flood relief. It is helpful that such money is available, but vital development projects on which the money should have been spent will now be halted.

Donations from the European Union, Nato countries and especially the Islamic world have been negligible, prompting international aid organisations such as Oxfam to complain of the lack of response. The UN appeal for $459 million to cover immediate relief for the next 90 days is so far not even half fulfilled.

Once there is sufficient humanitarian relief, the most urgent need is for donors to deliver project assistance to rebuild bridges and restore power and roads, particularly in the strategic KP province. The government's ineffectiveness and lack of response so far has been much criticised, but the reality is that Pakistan's coffers are empty and the country is entirely dependent for economic survival on a long-term $11.3 billion loan from the IMF.

India has failed to respond to the crisis and there remains bitter animosity between the two countries, particularly because India blames the current uprising in Indian Kashmir on Pakistan – even though Indian commentators admit that it is more indigenous than Pakistan-instigated.

Help is needed for the two countries to sort out their acute differences over their common river systems, the building of new dams on both sides of the border and the need to allow Indian relief goods, as well as cheaper food and construction materials, to enter Pakistan easily. International agencies would find it much simpler and cheaper to buy such goods from India rather than shipping them in from further afield.

None of this is going to be possible unless there are international diplomatic efforts to get the two rivals to talk to one another. India should understand that it does not further its own national security to have a destitute Pakistan on its borders.

Finally, the crisis adds urgency to the need for the US and Nato to open talks with the Afghan Taliban. A huge influx of Pakistani Taliban into Afghanistan, recruiting thousands more fighters from flood-affected Pakistan as they go, would seriously undermine the Afghan government and Nato.

The floods are more than a natural disaster: they herald a potential regional catastrophe that has to be met with far more determination, generosity and diplomacy than the West has shown so far.

Ahmed Rashid's latest book is 'Descent into Chaos: the United States and the Failure of Nation Building in Pakistan, Afghanistan and Central Asia' (Viking). A revised edition of his best-selling 'Taliban' has been reissued by IB Tauris

 



Zur Hochwasserkatastrophe in Pakistan:

 

Ein Brief von Andreas Matt,einem langjährigen Freund unserer Gesellschaft 

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir ihr wisst, sind wir mit proLoka sowohl als Verein als auch privat über die Mitglieder schon seit 2005 in Pakistan mit verschiedenen Projekten tätig.

Erste Erfahrungen mit Notfallhilfe konnten wir direkt bei einem Aufbauprojekt in Kashmir nach dem Erdbeben 2005 machen (ich war damals ca. 6 Monate in Kashmir freiwillig tätig). Seit damals versuchen wir auch längerfristige und nachhaltige Zusammenarbeit zu leisten, gemeinsam mit unserer Partnerorganisation vor Ort, HOPE87 Pakistan. Seit 2007 betreiben wir ein Ausbildungszentrum für Frauen in Kashmir. Für 2011 planen wir eine kleine Ambulanz in der Region Shamshatoo für Flüchtlinge und die lokale Bevölkerung in der Grenzregion Afghanistan/Pakistan.

Die Hochwasser-Katastrophe bringt Pakistan wieder in alle Medien und wir möchten auf 2 Projekte hinweisen, die wir unterstützen bzw. selbst mitorganisieren:

1) Direktnothilfe in den betroffenen Gebieten / Projekt von HOPE87
2) Basic Health Unit in Shamshatoo - die Ambulanz liegt im vom Hochwasser schwer getroffenen Gebiet

Jakob Steiner, Freund und proLoka-Mitglied wird im September vor Ort sein und kann Spendengelder direkt übergeben. Wir berichten auf unserer Direkthilfe-Webseite - ein Projekt, das wir 2005 für das Erdbeben gestartet haben - wie immer laufend und persönlich von den Aktionen und Ereignissen vor Ort und was mit den Geldern passiert. Die Idee ist es, persönlich dafür zu garantieren, dass die Gelder ankommen und vor Ort so sinnvoll wie möglich verwendet werden.

http://www.proloka.org/direkthilfe/news_file_058.html (Info Nothilfe Hochwasser)
http://www.proloka.org/direkthilfe/news_file_055.html (Info Ambulanz Shamshatoo)

http://www.direkthilfe.at (Allgemeine Info zu Direkthilfe und Neuigkeiten)
http://www.proLoka.org (Infos zu unserem Verein)

Falls ihr jemanden kennt, der Spenden möchte oder an den Projekten interessiert ist, dann leitet dieses Email bitte weiter.

Das Spendenkonto ist:

proLoka
Sparda Bank Innsbruck (Austria)
Kontonummer 55455
BLZ 46660
IBAN AT084666000000055455
BIC SVIEAT21
Kennwort "Soforthilfe Hochwasser" oder "Unterstützung Ambulanz"

Bei Fragen oder Anregungen bitte einfach an Jakob (jakob.steiner@proloka.org) oder mich wenden.

Bilder der Katastrophe gibt es z.B. unter:
http://www.boston.com/bigpicture/2010/08/severe_flooding_in_pakistan.html.

Vielen Dank, liebe Grüße aus dem Schwarzwald und Khoda Hafeez,
Andreas

 

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Dr. Andreas Daniel Matt
Head of Culture Unit
proLoka - platform for exchange
phone  +43 681 10651898 (Austria)
phone  +49 151 23981886 (Germany)
phone  +92 300 472 5011 (Pakistan)
web http://www.proloka.org
email andreas.matt@proloka.org
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Weitere Hilfsaktionen aus Österreich:
ÄRZTE OHNE GRENZEN:
„Es ist sehr schwierig, sich ein Gesamtbild von den Lage der Menschen zu machen“, sagt Alan Lefevre, Nothilfekoordinator von Ärzte ohne Grenzen. „Viele Gegenden der Provinz Khyber Pakhtunkhwa sind noch immer nur per Helikopter zu erreichen. Und da mehr starke Regenfälle erwartet werden, ist auch die Situation in Provinzen wie Punjab, Kashmir oder Sindh unklar.“

Am Donnerstag erkundete ein Team von Ärzte ohne Grenzen per Helikopter die Situation in den Distrikten Swat, Nowshera und Charsadda. „In der Umgebung von Charsadda Stadt und im gesamten Nowshera Distrikt sind ganze Dörfer einfach weggewaschen worden", beschreibt Lefevre. "Die Menschen leben unter freiem Himmel, neben dem was von ihren Häusern übrig ist. Sie haben bislang keinerlei Hilfe erhalten."

21 Wasserstellen versorgen mehr als 100.000 Menschen

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen haben in Charsadda, Lower Dir und an acht Orten in Swat 21 Wasserausgaben eingerichtet. Diese versorgen derzeit rund 100.000 Menschen. Zusätzlich stellt Ärzte ohne Grenzen dem Distriktkrankenhaus von Lower Dir sauberes Wasser bereit.
Der Bedarf an sauberem Wasser ist immens. Wasserleitungen sind zusammengebrochen, Wasserstellen kontaminiert. Durch den Mangel an Trinkwasser und die schlechten hygienischen Bedingungen drohen sich Durchfallerkrankungen wie Cholera, Atemwegserkrankungen und Hautinfektionen auszubreiten. Für den Fall von Choleraausbrüchen hat Ärzte ohne Grenzen mehrere Behandlungszentren eingerichtet. Bislang ist die Situation aber unter Kontrolle.

Die Mitarbeiter weiten derzeit die Verteilung von so genannten Hygiene-Kits aus. In Charsadda wurden am Freitag 500 Familien mit Seife, Kanistern und ähnlichem versorgt. Weitere 500 Familien, die an der Straße zwischen Charsadda und Peshawar Zuflucht gesucht haben, sollen ebenfalls Hilfsgüter erhalten. In der Provinz Baluchistan haben Mitarbeiter in der Stadt Bakhtirabad, einer der am schwersten betroffenen Städte der Provinz, und in dem Ort Fadfedar bereits in den vergangenen Tagen Hilfsgüter an rund 1000 Familien verteilt. Die Versorgung von 5000 weiteren Familien wird am Sonntag beginnen. Parallel zu den Hilfsaktivitäten laufen weitere Erkundungen in verschiedenen Teilen Baluchistans.

Auch Medikamente sind von Wasser weggespült worden

Die Überflutungen haben auch die medizinischen Einrichtungen getroffen. Vor allem die Versorgung mit Medikamenten ist schwierig. Daher unterstützt Ärzte ohne Grenzen Krankenhäuser und Gesundheitszentren in den Distrikten Nowshera und Peshawar.

Im Pabbi Krankenhaus in Nowshera sehen die Mitarbeiter täglich rund 295 Patienten und behandeln hauptsächlich Hautkrankheiten und akuten Durchfall. Im Distriktkrankenhaus von Nowshera unterstützt ein Team die Notaufnahme und die ambulante Abteilung. „Auch wenn das Krankenhaus nicht sehr zerstört worden ist, ist alles vom Wasser weggespült worden, so dass es buchstäblich keine Ausstattung und keine Medikamente mehr gibt“, sagt Thomas Conan von Ärzte ohne Grenzen. Außerdem wurden drei Rettungsfahrzeuge zur Verfügung gestellt, mit denen bisher etwa 10 Patienten pro Tag überwiesen werden konnten.

Um die Menschen, die nach den Überschwemmungen in Schulen oder abgelegenen Gebieten leben zu versorgen, sind mobile medizinische Teams gebildet worden. Drei dieser Teams besuchen in den Distrikten Charsadda und Peshawar täglich andere Orte. Am Donnerstag behandelten sie insgesamt 300 Patienten.

Ein Frachtflugzeug mit 60 Tonnen Material zur Wasseraufbereitung, Medikamente und andere Materialien ist Donnerstagnacht von Europa nach Pakistan aufgebrochen. 50 weitere Tonnen Medikamente und Hilfsgüter sollen folgen.

Ärzte ohne Grenzen Österreich
Taborstraße 10
A- 1020 Wien
Tel.: +43 1 409 72 76
 
ÖSTERREICHISCHES UNICEF-KOMITEE:
 

 

CARITAS ÖSTERREICH:

Hochwasser in Pakistan: Caritas-Hilfe angelaufen - 02.08.10

Auf der Flucht vor den Fluten Foto: REUTERS/ADREES LATIF/www.alertnet.org

Die Caritas unterstützt die betroffenen Familien

Die starken Regenfälle und Erdrutsche der vergangenen Tage haben in den nordwestlichen Regionen Pakistans schwere Zerstörungen verursacht. Die pakistanischen Behörden befürchten mittlerweile bis zu 1.500 Todesopfer. Über eine Million Menschen sind obdachlos bzw. auf der Flucht vor den Wassermassen.


KatastrophenhelferInnen der Caritas Pakistan versorgen 1.300 besonders schwer betroffene Familien mit Nothilfen wie Lebensmitteln, Zelten und Hygieneartikeln. Zur Zeit werden etwa 3.000 Verletzte oder auf ärztliche Hilfe angewiesene PatientInnen vom Caritas-Gesundheits-team medizinisch betreut. Eric Dayal, Nothilfe-Experte der Caritas Pakistan, befürchtet, dass in den stehenden Gewässern Seuchen ausbrechen könnten. Um dem vorzubeugen, richtet die Caritas medizinische Gesundheitsposten ein, in denen Impfungen vorgenommen werden können.


Die Caritas-MitarbeiterInnen besorgen Medikamente und medizinisches Gerät in Absprache mit den örtlichen Behörden vor Ort. Die Caritas geht davon aus, dass die Menschen länger auf Hilfe angewiesen sein werden, da große Teile der landwirtschaftlich genutzten Flächen so schwer überflutet sind, dass das Ackerland in absehbarer Zeit keine Ernte mehr erbringen wird.


Für die Nothilfe in Pakistan stellt die Caritas Österreich vorerst 20.000 Euro aus Mitteln der Augustsammlung zur Verfügung und bittet um weitere Spenden: PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Hochwasser Pakistan

 

UNICEF:


08. August 2010 14:26;  Akt: 08.08.2010 14:26

Pakistan bittet nach Hochwasser um Hilfe

Bis zu 13 Millionen Menschen betroffen Bis zu 13 Millionen Menschen betroffen - ©APA (epa)
Angesichts der Flutkatastrophe hat Pakistan die internationale Gemeinschaft am Sonntag um Hilfe gebeten. Allein könne seine Regierung die Situation nicht bewältigen, sagte Premier Gilani. Bis zu 13 Millionen Menschen sollen vom Hochwasser betroffen sein, etwa 1.500 starben. In Indien werden nach einer Sturzflut noch 500 Menschen vermisst. 132 Menschen starben, darunter fünf ausländische Touristen.  0 Kommentare
 
 
In Pakistan hielten die heftigen Niederschläge am Sonntag in vielen Landesteilen an. Sie ließen die Flüsse weiter anschwellen und behinderten die Rettungsarbeiten. In der Nähe der Stadt Sukkur in der Provinz Sindh trat der Indus über die Ufer und setzte ein nahe gelegenes Dorf unter Wasser. Viele der 1.500 Lehmhütten wurden zerstört.

Die UNO stufte die Katastrophe in Bezug auf die Zahl der Hilfsbedürftigen und die Schäden an der Infrastruktur als ebenso schwerwiegend ein wie das Erdbeben in Kaschmir 2005, das 73.000 Menschen das Leben kostete. Die Fluten rissen Straßen, Brücken und Kommunikationsleitungen mit sich fort, was die Rettungsarbeiten erheblich erschwert. Die Streitkräfte retteten inzwischen mehr als 100.000 Menschen aus den Fluten. Der Wiederaufbau dürfte das Land nach UNO- Einschätzung Milliarden kosten.

In Indien wurde nach der Sturzflut in der Himalaya- Region Ladakh ein weiterer Anstieg der Opferzahl befürchtet. Die Leichen der fünf ausländischen Touristen wurden nach Polizeiangaben auf einem Trekking- Pfad in der Nähe der Stadt Leh gefunden.

Ein heftiges Unwetter hatte in der Wüstenregion am Freitag schwere Überschwemmungen und Schlammlawinen ausgelöst. Die Schlammmassen erschwerten die Suche nach Überlebenden, einige abgelegene Dörfer waren am Sonntag noch von der Außenwelt abgeschnitten. Den Behörden fehlt es an schwerem Gerät. Rund 2.000 Touristen, darunter auch Österreich, die in Leh festsaßen, werden am Sonntag mit Sonderflügen nach Neu- Delhi gebracht. Bisher besteht Kontakt zu rund 110 rot- weiß- roten Urlaubern im Krisengebiet, aber die Suche nach Individualtouristen läuft weiter.


 

 

Hohe Auszeichnung für Univ.Prof.Dr. Bernd Michael Rode

Der  Pakistanische Staatspräsident hat dem Vorstand des Instituts für Allgemeine, Anorganische und 
Theoretische  Chemie der Unversität Innsbruck  für seine Verdienste um die Universitätszusammenarbeit und die dadurch ermöglichte Ausbildung pakistanischer Studenten in Österreich eine hohe pakistanische Auszeichnung, den
Sitara-i- Quaid-i-Azam verliehen.Die Insignien wurden Prof.Rode am 26.April 2010 vom pakistanischen Botschafter Dr. Khurshid Anwar  im Rahmen einer kleinen Feier überreicht.

 

Univ.-Prof.Dr.Bernd Michael Rode

 

Univ.-Prof. Dr. Bernd Michael Rode vom Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie promovierte nach seinem Chemie-Studium an der LFU in Innsbruck 1973 "sub auspiciis praesidentis" und war im Anschluss an sein Studium als Assistent und Dozent in Innsbruck tätig. Nach Aufenthalten in Stuttgart und Karlsruhe habilitierte er sich 1976 für anorganische und theoretische Chemie in Innsbruck. 1979 wurde er zum Professor berufen. Derzeit ist der Leiter der Abteilung für Theoretische Chemie am Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie. Neben zahlreichen Auszeichnungen, ist er auch dreifacher Ehrendoktor der Universitäten Chulalongkorn (Thailand), King Mongkut Institute of Technology (Thailand) und Gadjah Mada (Indonesien). Bis jetzt hat Prof. Rode über 350 wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht. Seine Hauptforschungsgebiete sind Theorie des flüssigen Zustandes und die chemische Evolution (Ursprung des Lebens). Außerdem ist er Begründer und Europäischer Koordinator des ASEA-Uninet, eines Netzwerkes von 60 Europäischen und Asiatischen Universitäten. (bb)

 

 


 

 

Naturkatastrophe im Hunzatal

Zu Anfang dieses Jahres hat sich im Hunzatal,das vielen Pakistanreisenden aus Europa bekannt ist, eine schlimme Katastrophe ereignet.Ein großer Erdrutsch zerstörte viele Häuser und kostete viele Menschen das Leben.Der Karakorum Highway (KKH) wurde verschüttet,es bildete sich ein großer Damm,der den Hunza River aufstaute.In der Zwischenzeit ist ein See entstanden und viele angrenzende Dörfer sind von Überschwemmungen bedroht.

Eine Österreicherin schreibt uns:

Eine Freundin und ich haben 200 Euro in das Krisengebiet geschickt, was jedoch ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Ist es möglich, die Leute, die in Zelten leben, zu unterstützen? Ich habe  mich schon im Feber d.J.  an NACHBAR IN NOT gewandt, habe jedoch bisher keine Antwort erhalten. Im Feber wurde bei uns nur von Haiti gesprochen und von den Medien über Hunza nichts berichtet.

Nachstehend einige Links,aus denen das Ausmaß der Katastrophe halbwegs ersichtlich ist

 

http://pamirtimes.net/2010/04/03/another-video-on-attabad-disaster-and-gojal-lake-formation/

 

http://pamirtimes.net/2010/04/06/pictory-latest-photographs-from-disaster-affected-areas-of-gojal-hunza/

 

http://pamirtimes.net/2010/02/10/landslide-blocks-hunza-river-water/

 

http://pamirtimes.net/2010/04/03/experts-fear-outburst-may-endanger-tarbela-dam/

 

http://pamirtimes.net/2010/03/27/landslide-lake-threatens-massive-floods-n-pakistan/

 

http://pamirtimes.net/2010/02/10/pictory-ayeenabad-then-and-now/

 

Es gibt auch genug Information auf youtube darüber.


 Ahmed Rashid zum  jüngsten Dialog USA-Pakistan

BBC NEWS. March 30, 2010.

 

US-Pakistan dialogue with a difference

Guest columnist Ahmed Rashid explains why last week's "strategic dialogue" between the US and Pakistan was a significant break with the two countries' troubled past.

When Pakistan's powerful army chief, Gen Ashfaq Kayani, and Foreign Minister Shah Mahmood Qureshi got off the plane in Washington to conduct what was called the "strategic dialogue" with the US last week, they carried a 56-page shopping list asking for money, arms... and more money.

That has been the norm for US-Pakistan dialogues in the past 50 years of an on-off relationship. Meanwhile, the US has always urged Pakistan to fit into its own strategic plans, such as doing more to combat terrorism.

However, this time there was a difference.

The Pakistanis also carried a brief which frankly addressed Pakistan's strategic interests and security needs with regard to India, Afghanistan and sensitive issues like nuclear weapons and terrorism.

Transactional relationship

The US, rather than lecturing, wanted to listen, even if it could not comply with many of Pakistan's demands.

For the Pakistanis it was the chance to air all their pent-up grievances against Washington

For the Americans this was a welcome change from the subterfuge, lack of clarity and covert support for militant groups that Pakistan has engaged in in the past.

For the Pakistanis it was a chance to air all their pent-up grievances against Washington and demand to be given the same treatment as arch-rival India.

After 11 September, former Presidents George Bush and Pervez Musharraf carried out a largely transactional relationship. "I will give you an al-Qaeda operative in exchange for two F16 fighter bombers" - was what that boiled down to.

While Mr Musharraf hosted the Afghan Taliban and other extremist groups, as a hedge against Indian influence in Kashmir and Afghanistan, Mr Bush pretended to look the other way. Mr Bush conducted crisis management rather than real engagement.

President Barack Obama promised to put Pakistan on the top of his agenda. Now after 15 months of intense engagement, dozens of visits to Islamabad by American officials and unrelenting pressure, the Obama administration has finally got the Pakistanis to open up.

Now, said officials from both sides, everything was on the table.

That is important right now.

Even though Pakistan may be a crumbling state unable to provide its people with electricity, water, security or jobs, the army's bargaining power with the US has increased dramatically.

That is due to increases in its nuclear arsenal, its stepped-up fight against the Pakistani Taliban after years of dithering and its influence over the Afghan Taliban as the US and Nato prepare to start pulling out of Afghanistan next year.

At the end of two days of talks, Mr Qureshi said he was satisfied as both sides ''move from a relationship to a partnership'.' US Secretary of State Hillary Clinton shared his optimism.

However, the real dialogue was with Gen Kayani and the army which had prepared Pakistan's briefs, with no objections from Mr Qureshi or the civilian government.

The army tried and failed to make US acceptance of its major demands as pre-conditions for the success of the talks. The US insisted on discussing every issue and conceded little.

The US offered nothing new, but the most concrete results were reflected in a sector-by-sector dialogue by relevant ministries on each side, as to how the US can help rally Pakistan's faltering economy, lack of energy and improve its agriculture and infrastructure.

Key demand

The US is providing an annual $1.5bn aid package to Pakistan's civil sector for the next five years.

However, Pakistan will still not get improved US trade access for its textile exports - a key demand to revive its moribund industry and something that would be clearly more effective than just aid.

The military will quickly receive some $1bn in outstanding dues for fighting the war against militants, assured future funding and faster delivery of new weapons including helicopters, F16s and naval frigates.

The Americans rejected Pakistan's plea for a civil nuclear deal like the US concluded with India, partly because of Pakistan's past nuclear proliferation record, but also because Mr Obama could never sell such a deal to the US Congress.

However, this dialogue will continue under a newly formed Policy Steering Group.

The US heaped praise on the army's recent campaign against the Pakistani Taliban, but it was equally tough on the need for the army to abandon its 30-year-long reliance on extremist groups to carry out foreign policy objectives and covert operations against India in Kashmir and Afghanistan.

Pakistan has said it will not act against Lashkar-e-Toiba, the militant group accused of carrying out the Mumbai (Bombay) attacks in 2008 until relations with India markedly improve.

Lashkar was set up and managed by the army's Inter-Services Intelligence (ISI) and India has refused to deal with Pakistan until it curbs the group.

Both the US and Nato now view the Lashkar as a global terrorist group, with cells in Europe and the US supporting the Taliban and al-Qaeda.

Major role

The group is accused of carrying out the February suicide attack in Kabul that killed nine Indians. David Headley, a US citizen, has admitted planning the Mumbai attacks and training at Lashkar bases in Pakistan.

To India's chagrin, the US has acknowledged that Pakistan has a major role to play in peace talks between Kabul and the Afghan Taliban and that India and Pakistan need to come to an understanding over their mutual competition in Afghanistan.

When Afghan President Hamid Karzai visited Islamabad in early March, he was bluntly told by the army that he would have to remove two Indian consulates in Afghanistan near the Pakistan border, before the army offered him help to talk to the Pakistan-based Afghan Taliban leaders.

For Pakistan, one measure of success of the talks is the degree to which they have rattled India.

India feels snubbed by the US because its officials have not been given access to David Headley. Delhi is opposed to any dominant Pakistani role in Afghanistan and is nervous about any US-Pakistan nuclear talks.

The US will now have to do some fence-mending with India.

However the complex triangular relationship between the US, Pakistan and India depends for success on the US getting the two enemies to talk turkey about their conflicts.

It also depends on getting the Pakistani army to undertake a real rather than an imagined strategic U-turn, because backing extremists of any hue to carry out foreign policy goals is no longer internationally acceptable.

Ahmed Rashid is the author of the best-selling book Taliban and, most recently, of Descent into Chaos: How the war against Islamic extremism is being lost in Pakistan, Afghanistan and Central  Asia.

 

 

 


 

 

 



 

Foto Cercle Diplomatique

S.E.Botschafter Dr. Khurshid Anwar mit der neuen Präsidentin der 
Österreichisch-Pakistanischen Gesellschaft, 
Frau Mag. Claudia Wachtel und dem ehemaligen Präsidenten, Dr. Friedrich Posch

 


Dr.Khurshid Anwar,neuer Botschafter Pakistans in Österreich

S.E. Dr. Khurshid Anwar,hat am 18.November 2009  Bundespräsident Dr.Heinz Fischer sein Beglaubungsschreiben als Botschafter der  Islamischen Republik Pakistan  überreicht. Dr.Anwar war bis vor kurzem Generalsekretär der ECO mit Sitz in Teheran.

Die Österreichisch-Pakistanische Gesellschaft entbietet ihre besten Wünsche!

 


Neuer Vorstand der Österreichisch-Pakistanischen Gesellschaft gewählt!

Anläßlich einer ao.Generalversamlung wurde am 4.November 2009 ein neuer Vorstand der Österreichisch-Pakistanischen Gesellschaft gewählt.Der Vorstand setzt sich nunmehr wie folgt zusammen:

Präsidentin:  Mag.Claudia WACHTEL  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                    

Vizepräsidenten: 

DI Reinhard SAMHABER

Mag.Afsar RATHOR 

                                                                                     Schatzmeisterin:

Dr.Sabine KRAUTSCHNEIDER

Schriftführerin:

Doris LUSER-CHOUKER

Beisitzerin:

        Mag.Hedwig MILLIAN

RECHNUNGSPRÜFER

Mag.Eva ZEMAN

RA Dr.Friedrich SCHWANK

SCHNAPPSCHÜSSE VON DER A.O. GENERALVERSAMMLUNG:

Der palästinensische Sänger und Komponist   Marwan Abado 
mit der Out(orientalische Kurzlaute)

 

                                                          Mitglieder und deren Gäste

 

                                              Abschied des zurückgetretenen Vorstands....  

 


 Der Traum vom Frieden

Die spannende, bewegende Geschichte des Höhenbergsteigers Greg Mortenson: Er scheiterte dramatisch am K2 und widmet seitdem sein Leben dem Aufbau von Schulen und Krankenhäusern in Pakistan. Die Geschichte seines vorbildlichen Einsatzes ist in den USA ein Millionen erfolg und wurde vielfach preisgekrönt.

  2009, 446 Seiten, 28 farbige Abbildungen, Maße: 22 cm, Gebunden, Deutsch
Mit David O. Relin; Aus d. Amerikan. v. Karin Dufner
Malik
ISBN-10: 3890293603
ISBN-13: 9783890293608

filialabholungsfähig

Klappentext zu: Der Traum vom Frieden

Mehr Menschlichkeit ist möglich, wenn jeder seinen Beitrag leistet - wie der Bergsteiger Greg Mortenson, der nach einer gescheiterten K2-Expedition von Pakistanis gerettet und gesund gepflegt wurde. Mortenson schwor sich, in das entlegene Hochland zurückzukehren und eine Schule für die zu gründen, denen es dort am schlechtesten geht: die kleinen Mädchen. Er hielt sein Versprechen. In seiner Heimat USA sammelte er Spendengelder, mobilisierte Hilfsgüter und Freiwillige. Er half beim Brücken- und Schulbau, und bald darauf drückten die ersten Kinder in Baltistan die Schulbank. Heute, 15 Jahre später, ist Mortenson die Hälfte des Jahres vor Ort, trotzt den Anfeindungen der Taliban, erlebt Dankbarkeit und Wärme. Seiner Organisation verdanken über 60 Schulen und Krankenhäuser ihre Existenz - und Pakistans Kinder eine Zukunft.

Produkt-Beschreibung zu: Der Traum vom Frieden

Die spannende, bewegende Geschichte des Höhenbergsteigers Greg Mortenson: Er scheiterte dramatisch am K2 und widmet seitdem sein Leben dem Aufbau von Schulen und Krankenhäusern in Pakistan. Die Geschichte seines vorbildlichen Einsatzes ist in den USA ein Millionen erfolg und wurde vielfach preisgekrönt.

  2009, 446 Seiten, 28 farbige Abbildungen, Maße: 22 cm, Gebunden, Deutsch
Mit David O. Relin; Aus d. Amerikan. v. Karin Dufner
Malik
ISBN-10: 3890293603
ISBN-13: 9783890293608

filialabholungsfähig

Klappentext zu: Der Traum vom Frieden

Mehr Menschlichkeit ist möglich, wenn jeder seinen Beitrag leistet - wie der Bergsteiger Greg Mortenson, der nach einer gescheiterten K2-Expedition von Pakistanis gerettet und gesund gepflegt wurde. Mortenson schwor sich, in das entlegene Hochland zurückzukehren und eine Schule für die zu gründen, denen es dort am schlechtesten geht: die kleinen Mädchen. Er hielt sein Versprechen. In seiner Heimat USA sammelte er Spendengelder, mobilisierte Hilfsgüter und Freiwillige. Er half beim Brücken- und Schulbau, und bald darauf drückten die ersten Kinder in Baltistan die Schulbank. Heute, 15 Jahre später, ist Mortenson die Hälfte des Jahres vor Ort, trotzt den Anfeindungen der Taliban, erlebt Dankbarkeit und Wärme. Seiner Organisation verdanken über 60 Schulen und Krankenhäuser ihre Existenz - und Pakistans Kinder eine Zukunft.

 


Tariq Ali,der zuletzt am 12.Mai 2009 im Bruno-Kreisky-Forum einen vielbeachteten  Vortrag hielt,hat ein Buch veröffentlicht,dessen deutsche Übersetzung nunmehr vorliegt:

"Pakistan,Ein Staat zwischen  Diktatur und Korruption" (englisch: "Pakistan on the Flight Path of American Power")

Über Tariq Ali


Kunsthistorisches Museum

 

Eröffnung der Schausammlung Süd- Südostasien und Himalayaländer

Am 18. November 2008 wurden im Museum für Völkerkunde vier Ausstellungen eröffnet, die einen ersten Schritt in Richtung der Aufnahme eines vollen Ausstellungsbetriebs darstellen. Die vier Ausstellungen zeigen gemeinsam die große Bandbreite des Museums für Völkerkunde.

Als erste regionale Schausammlung nach Abschluss der vier Jahre dauernden Sanierungsarbeiten wurde „Süd-, Südostasien und Himalayaländer" eröffnet: eine Ausstellung, die eine Auswahl aus dem reichen Bestand der eigenen Sammlungen zeigt. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der Religionen der Region, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, aber auch der tribalen Religionen.

 

Besucherinformationen

Museum für Völkerkunde
A-1010 Wien, Neue Burg

Öffnungszeiten
Täglich außer Dienstag
von 10 bis 18 Uhr

Einlass ist jeweils bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!

Öffnungszeiten der Bibliothek
Montag und Dienstag
10 - 16 Uhr
Mittwoch 10 - 18 Uhr
Donnerstag 10 - 16 Uhr
Freitag geschlossen

Info Hotline
Tel. +43 1 525 24- 0