Kaltenbrunner ist eine ausgebildete Krankenschwester, lebt jedoch
seit ihrer Besteigung des
Nanga Parbat im Jahre 2003 ausschließlich vom
Bergsteigen. Im Alter von dreizehn Jahren begann sie mit dem
Felsklettern.
1994, als sie dreiundzwanzig war, erreichte sie den 8.027 m hohen
Vorgipfel des
Broad Peak und damit erstmals einen Gipfel über
8.000 Meter. 1998 stand sie auf dem Gipfel des
Cho Oyu (8.188 m), 2000 am Zentralgipfel des
Shishapangma (8.027 m), 2001 am
Makalu (8.463 m) und 2002 am
Manaslu (8.163 m). Die Besteigung des
Kangchendzönga musste sie 2003 wegen starker
Stürme abbrechen, bestieg aber noch im selben Jahr den
Nanga Parbat (8.125 m). Im darauf folgenden Jahr
bezwang sie den
Annapurna (8.091 m) und den
Gasherbrum I (8.080 m). 2005, nachdem sie im
Frühjahr als Erste den Shishapangma über eine Süd-Nord-Überschreitung
(Aufstieg von Süden, Abstieg über den „Normalweg“ auf die Nordseite)
bestiegen hatte, brach sie ihren ersten Aufstieg zum
Mount Everest wegen einer Erkrankung ihres
Kletterpartners ab, stand aber wenig später am Gipfel des
Gasherbrum II (8.034 m). Im zweiten Versuch nach
2003 bestieg sie 2006 den Kangchendzönga (8.586 m). Die Besteigung des
Lhotse wenige Tage später musste sie abbrechen,
ebenso wie zwei Ansätze zum
Dhaulagiri im Mai 2007. Beim ersten Versuch
entging sie nur knapp einer Katastrophe, als sie von einem
Schneebrett erfasst und unter der Lawine begraben
wurde. Sie überlebte dank einer Luftblase, und es gelang ihr, sich
selbst aus den Schneemassen auszugraben. Ein Kamerad konnte sich
ebenfalls selbst befreien, während die spanischen Bergsteiger Santiago
Sagaste und Ricardo Valencia, die an gleicher Stelle
biwakierten, ums Leben kamen.[1]
Im Juli stand sie auf dem Hauptgipfel des Broad Peak (8.051 m) auf ihrem
zehnten Achttausender.[2]
Kurz darauf versuchte sie erstmals zum
K2
aufzusteigen, der als schwierigster aller Achttausender gilt, was aber
an den schlechten Wetterbedingungen scheiterte.
Im Sommer 2007 heiratete Kaltenbrunner Ralf Dujmovits, den sie 2004
kennengelernt hatte und der seitdem ihr Bergpartner ist. 2008 erreichte
sie den Gipfel des
Dhaulagiri (8.167 m). Nach einem weiteren Versuch
am Lhotse wenig später, den Kaltenbrunner und Dujmovits wegen der Gefahr
von Erfrierungen abbrachen, erreichte sie im Mai 2009 dessen Gipfel
(8.516 m). Zwei weitere Aufstiege zum K2 im August scheiterten. 2010
bestieg sie mit dem Mount Everest (8.848 m) den höchsten Achttausender.
Das letzte Stück zum Gipfel bewältigte sie allein, Dujmovits musste
wegen einer Erkältung vorzeitig absteigen. Die Besteigung des K2 zwei
Monate später brach sie ab. Dujmovits stieg ab, weil ihm das
Steinschlagrisiko zu groß war und er selbst den Berg bereits früher
bestiegen hatte. Als am 6. August 2010 ihr verbliebener Kamerad
Fredrik Ericsson abstürzte und dabei ums Leben
kam, kehrte sie um.[3][4]
Im Oktober 2010 bestieg sie die
Carstensz-Pyramide (4.884 m), den höchsten Berg
Ozeaniens. Am 15. Juni 2011 brachen Kaltenbrunner
und Dujmovits nach
Bischkek (Kirgisistan)
auf, um im Rahmen der „International K2 North Pillar Expedition 2011“
die Besteigung des K2 über die Nordseite zu versuchen.[5]
Am 23. August 2011 erreichte sie im Rahmen dieser Expedition
um 18:18 Uhr Ortszeit den Gipfel des K2. Damit hat sie als erste Frau
alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.[6]
Gerlinde Kaltenbrunner gehört zu den erfolgreichsten
Höhenbergsteigerinnen[7]
und war jahrenlang neben
Edurne Pasaban und
Oh Eun-Sun auf dem Weg, die erste Frau zu werden,
die alle Berge über achttausend Meter bestiegen hat. Selbst sieht sie
ihren Beruf, das Extrembergsteigen, allerdings nicht als Wettbewerb: „Wenn
es mir nur um den Rekord ginge, hätte ich überall die leichteste Route
genommen [...] Ich lege keinen Wert darauf, die Erste zu sein.“[8]
Die Südkoreanerin Eun-Sun[9]
und die Spanierin Pasaban bestiegen im April bzw. Mai 2010 noch vor
Kaltenbrunner jeweils ihren vierzehnten Achttausender, benutzten dabei
allerdings zusätzlich in Flaschen mitgeführten Sauerstoff, was unter
Alpinisten als unsauberer Stil gilt, weil die Sauerstoffsättigung auf
einem Achttausender damit etwa dem eines Berges von 6.500 Metern Höhe
entspricht[10]
Kaltenbrunners Ziel war, alle Achttausender ohne Sauerstoffflasche zu
bezwingen. Auch
Nives Meroi klettert auf diese Weise. Typisch ist
auch, dass sie sich am
Alpinstil orientiert und deshalb so weit wie
möglich auf Hochträger verzichtet, ohne die Besteigungen im
Expeditionsstil gar nicht möglich wären.[11]
Mit den nuklearen Tests in
Indien und Pakistan im Jahre 1998 rückte die Region Südasien und
seine sich dort feindselig gegenüberstehenden Nachbarn Indien und
Pakistan in das Blickfeld der Weltöffentlichkeit. Schockartig war
klar geworden, dass der Versuch der nuklearen Eindämmung, die
Politik der Non–Proliferation, gescheitert war und die Welt sich mit
neuen atomaren Gegebenheiten vertraut machen musste. Neben den Atomtests war die veränderte weltpolitische Lage für ein
neues Medieninteresse verantwortlich. Indien sah sich nach dem
Zusammenbruch der Sowjetunion und dem Wachsen der Stärke Chinas zu
strategischen Neuorientierungen gezwungen. Eine breitere Öffnung zum
Westen wurde für Neu-Delhi ein Gebot der Stunde. Für Pakistan
brachte der im Frühjahr 1989 vollzogene Abzug der Sowjetarmee aus
Afghanistan ebenfalls eine Zäsur. Zusammen mit Washington war
Islamabad über die 80er Jahre in Afghanistan in eine der größten und
erfolgreichsten Geheimoperationen neuerer Zeit verstrickt gewesen.
Nun zogen sich die Amerikaner zurück, und Pakistan sah sich
gezwungen, seine Sicherheitsstrategien zu überdenken und neu
auszurichten. Das Ausmaß der operativen Unternehmen der USA und Pakistans im
Afghanistan der 80er Jahre war der Weltöffentlichkeit lange Zeit
verborgen geblieben. Zwar hatte es Reportagen über die
Flüchtlingslager in Pakistan und den Kampf der Mudschaheddin
gegeben. Mutige Journalisten waren auch in das afghanische
Grenzgebiet gegangen. Genauere Informationen aber waren nicht
erhältlich gewesen. CIA und ISI hatten es verstanden, das Ausmaß
ihres Engagements im Land am Hindukusch zu verschleiern. Erst in der
Endphase des Krieges kam es zu genaueren Berichten. Bilder von
abgeschossenen Panzern und Helikoptern erschienen in der Weltpresse.
In der ersten Hälfte der 90er Jahre lieferte dann der afghanische
Bürgerkrieg Material für die Medien. Danach war es das archaische
System der Taliban. Die Weltöffentlichkeit erfuhr vom Schleierzwang
für Frauen, von öffentlichen Hinrichtungen und der Zerstörung der
Buddha-Statuen von Bamiyan. Mit verheerenden Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und
Tansania im August 1998 erschreckte eine neue Form des
internationalen Terrorismus die Welt. Die Ereignisse vom 11.
September 2001 und der nachfolgende Krieg in Afghanistan ließen
deutlich werden, dass sich die Wiege dieses Terrorismus am
Hindukusch befand. Plötzlich wimmelte es in Pakistan und Afghanistan
von Reportern und Kamerateams aus der internationalen Medienwelt. In
Islamabad, Peshawar und Kabul herrsche über Monate ein Mangel an
Hotelzimmern. Die Krisenherde der Region und die politischen
Strukturen und Probleme seiner Staaten hatten ihren Weg in die
tägliche Weltpresse gefunden. In Pakistan war es insbesondere der
Geheimdienst Inter-Services Intelligence (ISI), der von dieser
Berichterstattung betroffen war. Seine Verstrickungen in
Afghanistan, Kaschmir und der übrigen Region wurden in Umrissen
sichtbar. Der Betritt Pakistans zur Allianz gegen den Terror, die
Weitergabe von Nukleartechnik an Libyen, den Iran und Nordkorea
durch den pakistanischen Atom-Guru A. Q. Khan und die Rückkehr der
Taliban nach Afghanistan ab 2004 taten ein Übriges – der ISI blieb
im Gespräch. Zwanzig Jahre später als der 1948 gegründete ISI wurde 1968 in
Neu-Delhi der indische Auslandsnachrichtendienst Research & Analysis
Wing (R&AW) ins Leben gerufen. Während der ISI seit dem 11.
September 2001 und der nachfolgenden Lageentwicklung in Afghanistan
regelmäßig in der westlichen Presse auftaucht, ist der indische
Dienst trotz des nuklearen Wettlaufs auf dem Subkontinent, dem
Streit um Kaschmir und den Jahrzehnte alten Spannungen zwischen
Indien und Pakistan im Westen nahezu unbekannt. Hierfür sind weniger
mangelnde Aktivitäten, als seine konsequente Abschottung gegenüber
der Öffentlichkeit und eine gekonnte Verschleierung seiner
Strukturen, Ziele und Operationen ursächlich. Die seit Jahrzehnten
existenten freundschaftlichen Beziehungen Neu-Delhis mit Moskau
haben auf seine Geheimdienste abgefärbt. R&AW erinnert in seinem
Erscheinungsbild auch heute noch an den KGB der Sowjetzeit. Wie sehr
strenge Geheimhaltung und die Furcht vor Verrat das Denken und
Handeln indischer Sicherheitskreise beherrschen, bekam Anfang 2007
das indische Monatsmagazin FORCE zu spüren. Es wurde für die
Veröffentlichung eines Fotos des neu ernannten indischen Armeechefs
kritisiert. Ein vorsprechender Inspektor sah die nationale
Sicherheit gefährdet. Die Zeitschrift warnte denn auch, dass in
Indien unter dem Vorwand der nationalen Sicherheit Verhaftung und
Gefängnis ohne Anklage möglich seien. Informationen darüber, was als
Bedrohung der nationalen Sicherheit gilt, seien nicht existent.
Anschuldigungen, wie sie bspw. im Dezember 2007 gegen die CIA wegen
der Vernichtung von Folter-Video-Bändern erhoben wurden, blieben dem
indischen R&AW bei dieser Art von Sicherheitsdenken bisher
weitgehend erspart. Über den ISI ist da die Berichterstattung
einfacher. Eine große deutsche Tageszeitung nannte ihn 2003 einen
der gefragtesten Geheimdienste der Welt, der sich seit 9/11 vor
Anfragen kaum retten könne. Er sei einer der am wenigsten
durchschaubaren und zugleich sichtbarsten Nachrichtendienste der
Welt. Über den ISI schreibende in- und ausländische Journalisten,
Kolumnisten und Analysten stellen ihn als einen Staat im Staate dar,
der sich in die politischen Prozesse des Landes einschalte, sie
beeinflusse und steuere. Dabei schrecke er auch nicht vor der
Entführung und Tötung von Personen zurück. Bei Terroranschlägen im
Lande wie in der Region wird denn auch fast automatisch nach
Verbindungen der Täter zum ISI gesucht. Auch wenn sich solche nicht
finden, ein Verdacht steht oft weiter im Raum. Dies auch dann, wenn
das Militär und andere staatliche Sicherheitsorgane, wie seit 2007
mehrfach geschehen, selbst zu Opfern von Terroranschlägen wurden.
Innerhalb des ISI, so eine dominierende Meinung, existieren Gruppen
mit eigener Agenda und Kontakten zu alten, islamistischen
Seilschaften. So auch die Mehrzahl der heute zu hörenden Erklärungen
über die Hintergründe des jahrelang erfolgreichen Untertauchens von
Osama bin Laden. Seine Liquidierung durch ein US-Navy Seals Kommando
Ende April 2011 im pakistanischen Abbottabad wird damit Stoff für
neue Verschwörungstheorien liefern, in denen auch der ISI eine Rolle
spielen wird. Das vorliegende Buch verfolgt das Ziel, die Geschichte von ISI und
R&AW, ihre Entstehung und Entwicklung, ihre Strukturen und Aufgaben,
Operationen und Verstrickungen zu erhellen. Da der ISI, im Gegensatz
zum R&AW, de facto auch als Inlandsnachrichtendienst arbeitet, wird
in Teil I des Buches auch auf die politische Entwicklung im Lande
selbst genauer eingegangen.
Book Review: Hein G. Kiessling: ISI und
R&AW – Die Geheimdienste Pakistans und Indiens
Kiessling, Hein G.: ISI und R&AW – Die Geheimdienste
Pakistans und Indiens. Konkurrierende Atommächte, ihre
Politik und der internationale Terrorismus. Verlag Dr.
Köster, Berlin , 2011, 420 p., €29.80, ISBN
978-3-89574-770-0.
Two weeks ago, Hein Kiessling, a
political scientist who has lived and worked for a German
political foundation in Balochistan and Pakistan from 1989
till 2002, presented his most eagerly anticipated book to
the public at an event organized by the Gesprächskreis
Nachrichtendienste in Deutschland and the German
Council on Foreign Relations in Berlin.
For the first time in the German-speaking world, Dr
Kiessling is delivering a comprehensive and insightful
history of the structure, organizational culture and
geopolitical entanglements of Pakistan’s Inter-Services
Intelligence (ISI) and India’s Research and Analysis Wing
(R&AW). It spans from the modest beginnings of both
organizations (with the ISI having been established in 1948,
and the RA&W in 1968) until today, while the postscript even
briefly refers to the May 2nd killing of Osama bin Laden by
US troops in Abbottabad, Pakistan. Arguing that there is “no
ISI within the ISI”, the author implies that there must have
been some Pakistani knowledge of ObL’s whereabouts and
coordination with US authorities before the raid.
Touching a broad spectrum of issues, such as nuclear
proliferation, the relations with and infiltration by other
intelligence services (most notably ISI-CIA and, during the
Cold War, R&AW-KGB), the lack of parliamentary oversight and
accountability as well as the 2008 Mumbai attacks, Kiessling
excels at presenting obsessive detail with profound
analysis. Particularly, he manages to link the developments
in intelligence up with the – for a Western reader
oftentimes confusing – political seesaw of Pakistan and
India, carving out the services’ role as both subordinate
instruments and independent epicenters of actual power.
It
is telling that Kiessling’s book can actually be read as two
rather uneven and separate accounts, with Pakistan’s ISI
occupying some 275 pages, whereas India’s R&AW is only
filling 100 pages of the whole volume. This is, of course,
not least due to the ISI de facto also operating as a
domestic intelligence service as opposed to the R&AW.
Clearly, the author draws heavily on his personal experience
and extensive contacts in the region and, thus, is
thoroughly meeting the current concerns voiced by politics,
media and the public to shed light on namely the ISI’s
dubious design and role. He also remarks that in 2007 and
2008, two major books on the R&AW have been published by
high-profile experts (B. Raman and R.S.N. Singh) in India.
On the other hand, the Pakistani Defence Journal
and other kindred think tanks, he adds, have contributed
their share to make the R&AW’s allegedly hostile influence
public. At the same time, India is not tiring in its attempt
to explain to the world the dodgy mindset of Pakistani
intelligence which has directly or indirectly been blamed
for almost every major threat to Indian national security
over the last decades.
While it would have been helpful for the reader to find
the rather thin bibliography annotated by the undoubtedly
very well-informed author, taking explicitly into account
the quite obviously problematic source material situation,
other appendices seem to have been copied in English without
even referring to sources (they’re probably partly taken
from
FAS) – and without further informational need – at all.
Also, adding photographs of the author’s family to the
attached collection of mostly ISI VIP snapshots is somewhat
incomprehensible.
Yet apart from those minor flaws, Kiessling’s book is
both – as the subtitle suggests – ambitious (its table of
contents can be found
here) and instructive, and it surely deserves becoming a
must-read for anyone interested in both services’ history,
structure, mission and involvement in the IND-PAK conflict
for the time being. A slightly revised translation into
English would therefore be highly desirable.
The Women's Dialogue, Mumbai meeting, November 2010
The Women’s Dialogue: India-Pakistan
New Ideas for a New Way Forward
Die Nuklearmächte Indien und Pakistan halten die Welt in Atem. Beide Länder
waren in der jüngsten Geschichte schon wiederholt am Rande eines Krieges. Die
Anschläge auf Bombay am 26. November 2008 haben die Situation noch verschärft.
Beide Länder haben aber viel gemeinsam: ein geschichtliches und kulturelles
Erbe, das die Menschen über die nationalen Grenzen und politischen Fronten
hinweg verbindet. Das ist genau der Ansatzpunkt für den neuen Frauen ohne
Grenzen/SAVE Dialog, geführt von Frauen von beiden Seiten, um die wieder
anlaufenden politischen Verständigungsbemühungen in ihrer jeweiligen
Gesellschaft zu verankern.
Österreich unterstützt dieses Projekt und wird damit seiner internationalen
Rolle gerecht, eine Plattform für diese Bemühungen bereitzustellen.
Gewalttätiger Extremismus ist kein isoliertes nationales Problem, daher müssen
Lösungen auf der internationalen Bühne unterstützt werden. Die Bekämpfung von
Angst, Hass und Stigmatisierung „der anderen“ ist ein wichtiger Baustein in der
globalen Sicherheitsarchitektur. Frauen sind zunehmend bemüht, ihren Beitrag in
sicherheitsstrategischen Fragen zu leisten. Sie müssen gehört und aktiv
beteiligt werden, da sie in einmaliger Weise als Schaltstellen im Privaten und
Öffentlichen positioniert sind. As
Frauen ohne Grenzen und das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und
Konsumentenschutz laden Sie zur Veranstaltung ein:
The Women’s Dialogue: India-Pakistan New Ideas for a New Way Forward am 18. Jänner in Wien
Informationen einholbar bei:
office@frauen-ohne-grenzen.org
Die
gelungene Veranstaltung wurde von Jung und Alt besucht...
Die Präsidentin, Frau Mag.Claudia Wachtel, konnte den Präsidenten des
Dachverbands der Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften, DDr.Claus
Walterund seine Gattin begrüßen
Wie schon seit einigen Jahren brachte Dr.Senta
Siller wieder wunderschöne Handpuppen und andere Volkskunstartikel aus Pakistan
im "Markt der Völker" im Völkerkundemuseum zum Verkauf(18.-21. November 2010)
Die Kundigen haben sich schon einige der sonst in Österreich schwer zu
erhaltenden Artikel gesichert.Der Erlös kommt den fleißigen
Kunsthandwerkern in Pakistan - zumeist Frauen - zugute. Mitglieder der
Ö-Pakistanischen Gesellschaft besuchten den Stand oder halfen beim Verkauf
mit...Nachstehend einige Fotos:
Dr.Senta Siller mit Herrn Babar Khan und Frau
Botschafter i.R. Dr.Friedrich Posch besucht den Stand
Am 18.November d.J. überreichte die Landesbäuerin Stellveretreterin für das
Industrieviertel von Niederösterreich an Dr.Friedrich Posch das Ergebnis einer
Sammlung der Bäurinnen zugunsten der Flutopfer
in Pakistan.Die Spende soll für den Ankauf von Saatgut verwendet werden.
Das Bild zeigt: (v.links n.rechts: KR Ök-Rätin Margareta Mayrhofer,Landesbäuerin Stellvertreter für das Industrieviertel NÖ,
Landeskammerrat Anna Brandstätter, Botschafter i.R. Dr.Friedrich Posch und Mag. Hedwig Millian,Vorstandsmitglied der Österr.-Pakistanischen Gesellschaft
Die Österreichisch-Pakistanische Gesellschaft hat am Samstag,dem 16.Oktober 2010 am Schwedenplatz in Wien eine Straßensammlung durchgeführt,.bei der auchMusik aus Pakistan zu hören war,pakistanisches Essen verteilt wurde undHenna-Bemalungen erfolgten.
DasErgebnis kann sich sehen lassen: € 1204,82 , ergänzt durch Spenden aus der Pakistanischgen Gemeinde in Wien.
Insgesamt konnte ein Betrag von € 1757,82 an die EDHI FOUNDATION in Pakistan überwiesen werden.
Herzlichen Dank allen Spendern und den eifrigen Sammlern!
Nachstehend einige Fotos:
BEITRAG DER OMV ZUR VERBESSERUNG VON GESUNDHEIT,BILDUNG UND INFRASTRUKTUR
(COMMUNITY DEVELOPMENT)IN PAKISTAN
Am 08.10.2010 fand in den Raeumlichkeiten der OMV eine Praesentation von Ms.
Irum Hashmat,Corporate Social Responsibility Manager OMV Pakistan,statt.
Wir wurden von Herrn Dr. Wolfgang Kraus, CSR Manager OMV Exploration &
Production, in den fuer unsere Veranstaltung vorbereiteten Konferenzraum im 22.
Stock gefuehrt, der uns einen praechtigen Ausblick auf Wien geboten hat.Nach
der Begruessung durch Herrn Dr. Kraus sowie einleitenden Worten von Herrn Dr.
Walter Hamilton, Vice President Middle East and Austral Asia, sahen wir einen 25
minuetigen Film ueber die von der OMV laufenden Projekte, durch die die
Bevoelkerung in der Umgebung der Oelfelder Miano und Sawan im Sindh
Unterstuetzung erhaelt.
Dazu hat die OMV Pakistan ein eigenes Community Development Department, welches
die Fachbereiche Gesundheit, Bildung und Infrastruktur umfasst. Im Bereich der
Gesundheit liegen nebst der alltaeglichen Versorgung von Patienten die
Schwerpunkte vor allem auf Hepatitis Impfungen und Mutter-Kind-Einrichtungen.
OMV Pakistan leitet derzeit 54 Schulen, wobei in naechster Zukunft neben der
Grundschulausbildung verstaerkt auch weiterfuehrende Schulen angeboten werden
sollen. Die Lehrkraefte stammen ausschliesslich aus der Umgebung und werden in
laufenden Schulungen kontinuierlich weitergebildet.
Um der Bevoelkerung auch eine eigene finanzielle Lebensgrundlage zu
ermoeglichen, bewirtschaften die Dörfer Gemüsegärten und fertigen
Handarbeiten an, die direkt verkauft werden, wie z.B. auch gelegentlich in
Österreich.
Frau Irum Hashmat hat uns in Anschluss an die Filmvorfuehrung noch über
kommende Community Development Projekte erzählt und Fragen der anwesenden
Zuhörer beantwortet. Alle Anwesenden haben danach die gemütliche Stimmung
plaudernd bei koestlicher Bewirtung ausklingen lassen.
Wir moechten uns herzlich dafür bedanken.
Nachstehend einige Schnappschüsse:
Die Präsidentin der ÖPG,Frau
Mag.Claudia Wachtel,
beim gemütlichen Beisammensein mit
der Vortragenden
Dr.Walter Hamilton Vice President Middle East and Australasia, mit
Frau Irum Hashmat
Aufruf des
Hilfswerks Scholarships for Children In Pakistan
Laut den
Nachrichten sollen über 20 Millionen Menschen von der Flutkatastrophe in
Pakistan betroffen sein. Dort wo wir den Flutopfern
durch unser Hilfswerk“Scholarships for Children in Pakistan“ am nächsten
sind, können wir solidarisch und direkt helfen.
Das von der Pfarre Oberbaumgarten durch jährliche Sammlungen unterstützte
Hilfswerk "Scholarship for Children, Pakistan" (SCP) wird in Pakistan von
Ordensschwestern "Presentation Sisters" betreut, die auch katholische Schulen,
in den von Wasser-Fluten schwerst-betroffenen Orten Nowshera und Risalpur
leiten. Von ihnen erhielten wir ein Schreiben (siehe Anhang) in dem die
katastrophale Situation der Flutopfer erklärt wird und um Hilfe für 381 Familien
(ca. 2.700 Personen) gebeten, wird. Dort wo sonst 500 Kinder die Schule
besuchen, sind jetzt mehr als 1000 überlebende Flutopfer zusammengepfercht.
Konkret soll mit unserer Hilfe zumindest die Verpflegung der Flutopfer für die
Zeit in Notunterkünften (Schulen für ca. 500 Kinder); Aufwendungen für die
Umsiedlung in ihre Wohngebiete und Starthilfe für den Wiederaufbau ihrer
Wohnstätten, finanziert werden.
Spenden sind erbeten auf das Konto: Bankhaus Schelhammer & Schattera
Konto-Inhaber: Dr. Gerhard Schröckenfuchs
Verwendung: Flutopfer Pakistan
Kto.Nr.: 263616
BLZ : 19190
Mit unserer Unterstützung können wir unbürokratisch, von Mensch zu
Mensch
helfen.
das Spendenkonto der Piaristen für die Projekte von Dr. Ruth Pfau (ERSTE
ÖSTERREICHISCHE SPARKASSE KTNR:. 30003100272 BLZ 20111) in Pakistan weist im
Moment einen Stand von 1500 Euro auf…… Ich habe wieder einmal – vielleicht
leichtsinniger Weise - Hilfe zugesagt. Soll ich angesichts dieser Katastrophe
den Betrag von 1500 Euro überweisen – abzüglich Bearbeitungsgebühren?? Was kann
davon gemacht werden - einige Zelte, einige Decken, .. wieviele? Wie kann ich
Ruth und meiner Freundin Claudia Villainy, welche seit einigen Monaten in
Karachi ist, das erklären? Also wende ich mich wieder einmal an alle Freunde und
Helfer um Hilfe.
Wie Sie alle aus den Medien wissen, kommt das Land nicht zur Ruhe. Man mag
wohl politische und religiöse Praktiken kritisieren, aber die Not der einzelnen
wird damit nicht gelindert.
Sie kennen die Zahlen aus den Medien:
Ein Fünftel des Landes ist von Wasser bedeckt – auch die Privinz
Sindh im Süden, in deren Mittelpunkt Karachi liegt und die die
Kornkammer der Region darstellt.
20 Millionen Menschen sind betroffen.
Acht Millionen schweben in Lebensgefahr davon –
3,5 Millionen Kinder. (Zitat: Presse:22.8.2010)
Wie wirken sich diese Zahlen nun auf „unser“ Projekt aus? Vielfach!!
Ruth Pfau hat bereits durch die Flut obdachlos gewordene Familien in
„unserem“ Österreichdorf ADAM GOTH, untergebracht…
Im Afghanen - Lager, das Ruth besonders am Herzen liegt, haben Ruth
und Claudia vor einigen Tagen 75 Zelte gekauft – also Unterschlupf für
zirka 800 Personen, die jetzt nicht mehr im Freien schlafen müssen.
Ich möchte im Folgenden aus Claudias Mail an uns zitieren:
Ich sitze in der Wohnung von Dr.Ruth Pfau in Karachi.
Wir haben taeglich in der Frueh und am Abend eine Lagebesprechung.
Wo , wird heute unsere Hilfe am Dringensten gebraucht.
Dr.Pfau ist nach Manghopir gefahren. Es sollen gestern 5.000 Menschen
hinter unserer Schule angekommen sein.
Ich bleibe heute hier im Krankenhaus ( MALC Marie Adelaide Leprosy
Centre ) .. Pakistan, scheint im wahrsten Sinne des Wortes unter
zugehen.
Tausende , aber Tausende erreichen taeglich Karachi. Im Laufe der
naechsten Zeit rechnen wir mit 10 Millionen Menschen.
Es hat keinen Sinn daran zu denken, was das heissen wird. Wir muessen
das Heute irgendwie schaffen. Nuechtern und besonnen und gleichzeitig
fuehlt sich mein Herz an, als ob es eingeschnuert waere.
Gestern habe ich eine Frau getroffen, die Ihr Baby nicht fest genug
halten konnte als die Sturzflut kam. Das Kind wurde augenblicklich
vom Wasser verschluckt. In den Augen der Mutter ist noch immer dieses
furchtbare Entsetzen zu sehen.
Ich will diesen Blick nicht vergessen.
Gestern , bei einer Essensausgabe in einem Camp (wir sind mit Reis und
riesigen Toepfen gekommen ) wollte jeder der Erste sein. Chaos, fast
Gewalt. Meine erste Reaktion war Unwillen. Gott sei Dank habe ich
es dann schnell begriffen Sie hatten alle seit Tagen nichts
gegessen und hatten panische Angst, dass nicht genug da sei. Ich habe
dann auf Sindhi ( ihre Sprache in diesem Camp) ausrufen lassen “Es
bekommen alle etwas “ Sofort ist Ruhe eingekehrt.
Ein alter Mann ist dann zu mir gekommen um zu fragen, woher den der Reis
kaeme. Ich habe von Euch erzaehlt, wieviele jetzt Pakistan
unterstuetzen. Er bat mich Euch auszurichten , er habe zwar nichts mehr
um Euch zu danken ,aber er werde nun taeglich Allah bitten die Menschen
in Europa zu beschuetzen.
Die Preise hier in Karachi sind fuer Grundnahrungsmittel um 4oo% !!!
gestiegen.Ich habe mich noch extra erkundigt und nachgerechnet ob diese
unfassliche Zahl auch wirklich stimmt. Ja, es ist so. An die
Auswirkungen fuer gesamt Pakistan wagt hier niemand zu denken. Oder was
das z.B. fuer “mein” Afghan camp heissen wird . Die Kinder sterben dort
doch jetzt schon an den Folgen der Unterernaehrung? Hoffen wider aller
Hoffnung. Und das Heute aufrecht leben, so gut es nur
irgendwie geht.
Die Frauen in den Camps wuerden so gerne einmal ihr Gewand auswaschen .
Ich verstehe nicht gleich was sie meinen. Das koennen sie doch tun
!?
Nein, das koennen sie nicht, weil sie nicht wissen , was sie in der
Zwischenzeit anziehen sollen. Obwohl ich hier bin, kann ich immer
noch nicht das Ausmass der Not fassen. Wir werden eine Loesung
finden.
Sie sind wirklich mit NICHTS gefluechtet. Nur das Wichtigste und
Wertvollste in Ihrem Leben , Ihre KINDER und Ihre ALTEN versuchten
sie zu retten.
In mir ist unendlich viel Traurigkeit.
Ach koennten wir Menschen uns doch mehr “vermischen” . Diese gelebten
Werte hier und die reichen Moeglichkeiten in Europa. Wieso koennen arme
Menschen selbstverstaendlicher teilen ? Wieso macht Reichtum so oft
krank ? Mein Kopf kann die Gruende aufzaehlen, mein Herz will und
braucht es nicht zu verstehen.
Es ist auch in Europa unendlich schwer zu BLEIBEN, wo im Aussen nichts
mehr getan werden kann. Mit der eigenen Hilflosigkeit und
Aussichtslosigkeit konfrontiert zu werden. “NUR” mehr die Hand halten zu
koennen.
Wir hier brauchen beides von Euch.
Bitte mobilisiert alle gemeinsamen Kraefte in Euren Aktivitaeten
Und hoert nicht auf, uns in unserer Verzweiflung die Hand zu halten. Wir
brauchen Euch sehr
Eure gelebte Solidaritaet ist uns Allen grosse Hilfe.
Im Aussen wie auch im Innen.
Wir kaufen Nahrungsmittel, Wasser, Zelte….
Am Abend lese ich Dr. Pfau Eure emails vor.
Wir wissen uns von Euch begleitet.
Von Herzen DANKE………………………………………………………….So schreiben uns Claudia und Dr. Ruth
Pfau,
Vielleicht können wir noch mehr helfen, Lara Schober
Aufgrund des unfassbaren Ausmaßes der Katastrophe in
Pakistan startet der ORF gemeinsam mit den Vorständen von Nachbar in
Not eine konzertierte Hilfsaktion.
In den Katastrophengebieten Pakistans verschärft
sich die Notlage von Stunde zu Stunde. Insgesamt sind etwa 17
Millionen Pakistaner von dem Hochwasser betroffen, das in etwa die
Fläche Italiens überschwemmt hat.
Sechs Millionen Menschen brauchen dringend Soforthilfe, um zu
überleben. Die seit Beginn der Katastrophe bereits im Krisengebiet
tätigen österreichischen Hilfsorganisationen sind über lokale
Partner gut vernetzt. Im Fokus der jetzt überlebenswichtigen
Soforthilfe liegt die Aufbereitung von Trinkwasser, die Versorgung
mit Lebensmitteln, die Verteilung von Lebensmitteln, Hygieneartikeln
sowie von Zelten und Plastikplanen.
Spendenkonto
Nachbar in Not - Flutkatastrophe Pakistan
PSK 90.750.700
BLZ 60.000
Das kostenlose Telekom Austria Spendentelefon
0800 222 444
Spenden per SMS
Senden Sie eine SMS mit dem Kürzel "NIN" und ihrem
gewünschten Spendenbetrag an
0664 660 33 33
begin_of_the_skype_highlighting 0664
660 33 33end_of_the_skype_highlighting
Allein 3,5 Millionen Kinder sind nach Angaben der
UNO von tödlichen Infektionskrankheiten bedroht, die von schmutzigem
Wasser und Insekten übertragen werden. Private Spender halten sich
bisher auffallend zurück. Einer der Hauptgründe dürfte das schlechte
Image des Landes sein - zu Unrecht, wie Hilfsorganisationen betonen.
"Die Österreicherinnen und Österreicher haben
wiederholt bewiesen, dass sie spendenfreudig sind, wenn Hilfe
gebraucht wird", sagt Sissy Mayerhoffer, Leiterin des
ORF-Humanitarian Broadcasting. "Wir hoffen, dass das Vertrauen in
die bewährte Marke 'Nachbar in Not' - durch die zuletzt
zehntausenden Menschen in Haiti geholfen werden konnte - dazu
beitragen wird, auch die Not leidenden Menschen in Pakistan jetzt
nicht zu vergessen, sondern durch so dringend notwendige Spenden zu
unterstützen!"
"Es braucht jeden Euro - jeder Euro mehr ist notwendig und jedes
Hilfspaket rettet Leben", sagt Christoph Petrik-Schweifer,
Caritas-Auslandshilfechef und Vorstandsvorsitzender von 'Nachbar in
Not'. Und weiter: "Österreich hat Haiti vor wenigen Monaten mit 14,5
Millionen Euro geholfen. Es gibt keine Erfolgslatte, aber es gibt
die Notwendigkeit zum Handeln. Wir sind jedem dankbar, der helfen
kann und will und uns in unseren Bemühungen unterstützt, um
möglichst vielen Opfern einer der größten humanitären Katastrophen
der letzten Jahrzehnte zu helfen."
"Die 'Nachbar in Not'-Hilfsorganisationen, die seit
Beginn der Katastrophe im Krisengebiet tätig sind, verfügen über ein
gutes Netzwerk an lokalen Partnern, über die die Hilfeleistung
ermöglicht wird. Die Versorgung mit sauberem Wasser, Verteilung von
Lebensmitteln, Hygienepaketen, Zelten und Plastikplanen stehen
derzeit im Fokus der Soforthilfe, um den Menschen das Überleben zu
ermöglichen und den Ausbruch von Seuchen zu verhindern.", sagt
Michael Opriesnig, Rotkreuz-Marketing-Leiter und Vorstand von
'Nachbar in Not'.
Helfer entsetzt
Die Helfer in Pakistan zeigen sich unterdessen
fassungslos über die hygienischen Bedingungen im Land. "Kleine
Kinder spielen in den abfließenden Fluten, in die die Menschen die
Exkremente entsorgen", sagte Jürgen Clemens von den Maltesern. "Das
ist ein riesiges Hygienerisiko", warnte der Helfer. Pro Tag helfe
allein seine Organisation im Swat-Tal und der angrenzenden Provinz
Kohistan 100 bis 200 Durchfallkranken - jeder dritte Patient leide
an den Symptomen.
Infrastruktur völlig zerstört
Der Wiederaufbau Pakistans nach dem Hochwasser
könnte Diplomaten zufolge bis zu 15 Milliarden Dollar kosten. Dies
sei nur eine grobe Schätzung, sagte Pakistans Hochkommissar in
Großbritannien, Wajid Shamsul Hasan, der Nachrichtenagentur Reuters.
Schließlich seien viele Schäden noch nicht einmal bekannt.
Zahllose Straßen und Brücken seien weggeschwemmt,
Telekommunikationsleitungen zerstört, Ernten für die
Nahrungsmittelversorgung und den Export sowie Baumwolle für die
wichtige Textilindustrie vernichtet. Der Wiederaufbau werde
mindestens fünf Jahre dauern.
Unless we act decisively, large parts of flood-stricken
Pakistan will be taken over by the Taliban, writes Ahmed Rashid.
By Ahmed Rashid
Published: 12 Aug 2010
Pakistani flood survivors use a boat to ferry their belongings Photo: AFP
Pakistan's floods have not just devastated the lives of millions of people,
they now present an unparalleled national security challenge for the country,
the region and the international community. Lest anyone under-estimate the scale
of the disaster, all four of Pakistan's wars with India combined did not cause
such damage.
It has become clear this week that, unless major aid is forthcoming
immediately and international diplomatic effort is applied to improving
Pakistan's relations with India, social and ethnic tensions will rise and there
will be food riots. Large parts of the country that are now cut off will be
taken over by the Pakistani Taliban and affiliated extremist groups, and
governance will collapse. The risk is that Pakistan will become what many have
long predicted – a failed state with nuclear weapons, although we are a long way
off from that yet.
The heavy rain and floods have devastated the poorest and least literate
areas of the country, where extremists and separatist movements thrive. Central
Punjab – the country's richest region, where incomes and literacy are double
those of other areas – has escaped the disaster. The resentment felt towards
Punjab by ethnic groups in the smaller provinces is thus likely to increase.
In Khyber Pakhtoonkhwa (KP), formerly the North Western Frontier Province,
where both the Pakistani and Afghan Taliban are based, millions of people have
lost their homes and are on the move – this just a few months after many of them
had returned home after successful military offensives against militants in the
Swat valley. Now every single bridge in the Swat valley has been destroyed and
the roads washed away.
Across the province, hundreds of miles of electricity pylons and gas lines
have been ripped out, power stations have been flooded, and at least half of the
livestock and standing crops have been destroyed. All of this will dramatically
loosen the state's control over outlying areas, in particular those bordering
Afghanistan, which could be captured quickly by local Taliban.
The poverty-stricken plains of southern Punjab and northern Sind, another
major recruitment centre for extremists, have also been drowned. Millions of
acres of crops have been destroyed and villages washed away. Joblessness and
helplessness will lead to more young men joining the militants, who are
propagating the idea that the floods are God's wrath against the government.
In Balochistan, the country's poorest region, which is beset with a
separatist insurgency as well as hosting Afghan Taliban bases, flash floods and
heavy rain have destroyed infrastructure and the below-subsistence economy.
Baloch separatists are already blaming the government for poor relief efforts
and urging a stepped-up struggle for independence.
And the floods have not stopped the rampant violence in the country. The
Pakistani Taliban continue to carry out suicide bombings and assassinations and
have vowed to wipe out the Awami National Party which governs KP province. The
Taliban are now threatening to prevent Pakistani non-governmental organisations
from carrying out relief work, while allowing militant groups who have set up
their own relief camps to expand. In Balochistan, separatist violence goes on,
while in Karachi, inter-ethnic killings have continued, with more than 100
murders in the past four weeks.
More than 60,000 Pakistani troops, many of whom were recently fighting the
Taliban in KP, and virtually the entire helicopter fleet of the army, are now
involved in flood relief. For months to come the army is unlikely to be in a
position even to hold the areas along the Afghan border that it has won back
from the militants.
That means the war in Afghanistan is about to become even more bloody. US and
Nato efforts to secure southern Afghanistan – and new US troop deployments
expected this month in eastern Afghanistan – will be affected, as more militants
come across the border. The Taliban see the floods as a huge opportunity for
recruitment in Pakistan, rather than a disaster.
Moreover, the truly catastrophic long-term destruction is to infrastructure
and communications, and that will badly affect any campaign by the Pakistan army
against the Taliban for years to come. Terrorists who have used border regions
for training and contact with al-Qaeda will find it even easier to do so with
the collapse of governance.
With the chronic shortage of foodstuffs and the beginning of the fasting
month of Ramadan, food prices have doubled or even tripled, which is likely to
lead to acute social tensions. Vegetables are becoming scarce and the lack of
livestock is already creating serious shortages of meat and milk for children.
So far, the international aid response, apart from American and British
contributions, has been next to pathetic, something for which the US Special
Envoy for the region, Richard Holbrooke, has publicly castigated America's
allies. Britain has "earmarked", in the FCO's phrase, up to £31.3 million, while
the US is providing some $71 million and has sent 19 heavy lift helicopters.
The proceeds of the Kerry-Lugar Bill, which sanctioned $1.5 billion a year
for five years for development projects in the civilian sector in Pakistan, are
now likely to be diverted to flood relief. It is helpful that such money is
available, but vital development projects on which the money should have been
spent will now be halted.
Donations from the European Union, Nato countries and especially the Islamic
world have been negligible, prompting international aid organisations such as
Oxfam to complain of the lack of response. The UN appeal for $459 million to
cover immediate relief for the next 90 days is so far not even half fulfilled.
Once there is sufficient humanitarian relief, the most urgent need is for
donors to deliver project assistance to rebuild bridges and restore power and
roads, particularly in the strategic KP province. The government's
ineffectiveness and lack of response so far has been much criticised, but the
reality is that Pakistan's coffers are empty and the country is entirely
dependent for economic survival on a long-term $11.3 billion loan from the IMF.
India has failed to respond to the crisis and there remains bitter animosity
between the two countries, particularly because India blames the current
uprising in Indian Kashmir on Pakistan – even though Indian commentators admit
that it is more indigenous than Pakistan-instigated.
Help is needed for the two countries to sort out their acute differences over
their common river systems, the building of new dams on both sides of the border
and the need to allow Indian relief goods, as well as cheaper food and
construction materials, to enter Pakistan easily. International agencies would
find it much simpler and cheaper to buy such goods from India rather than
shipping them in from further afield.
None of this is going to be possible unless there are international
diplomatic efforts to get the two rivals to talk to one another. India should
understand that it does not further its own national security to have a
destitute Pakistan on its borders.
Finally, the crisis adds urgency to the need for the US and Nato to open
talks with the Afghan Taliban. A huge influx of Pakistani Taliban into
Afghanistan, recruiting thousands more fighters from flood-affected Pakistan as
they go, would seriously undermine the Afghan government and Nato.
The floods are more than a natural disaster: they herald a potential regional
catastrophe that has to be met with far more determination, generosity and
diplomacy than the West has shown so far.
Ahmed Rashid's latest book is 'Descent into Chaos: the United States and the
Failure of Nation Building in Pakistan, Afghanistan and Central Asia' (Viking).
A revised edition of his best-selling 'Taliban' has been reissued by IB Tauris
Ein Brief von Andreas Matt,einem langjährigen Freund
unserer Gesellschaft
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir ihr wisst, sind wir mit proLoka sowohl als Verein als auch privat über
die Mitglieder schon seit 2005 in Pakistan mit verschiedenen Projekten
tätig.
Erste Erfahrungen mit Notfallhilfe konnten wir direkt bei einem
Aufbauprojekt in Kashmir nach dem Erdbeben 2005 machen (ich war damals ca. 6
Monate in Kashmir freiwillig tätig). Seit damals versuchen wir auch
längerfristige und nachhaltige Zusammenarbeit zu leisten, gemeinsam mit
unserer Partnerorganisation vor Ort, HOPE87 Pakistan. Seit 2007 betreiben
wir ein Ausbildungszentrum für Frauen in Kashmir. Für 2011 planen wir eine
kleine Ambulanz in der Region Shamshatoo für Flüchtlinge und die lokale
Bevölkerung in der Grenzregion Afghanistan/Pakistan.
Die Hochwasser-Katastrophe bringt Pakistan wieder in alle Medien und wir
möchten auf 2 Projekte hinweisen, die wir unterstützen bzw. selbst
mitorganisieren:
1) Direktnothilfe in den betroffenen Gebieten / Projekt von HOPE87
2) Basic Health Unit in Shamshatoo - die Ambulanz liegt im vom Hochwasser
schwer getroffenen Gebiet
Jakob Steiner, Freund und proLoka-Mitglied wird im September vor Ort sein
und kann Spendengelder direkt übergeben. Wir berichten auf unserer
Direkthilfe-Webseite - ein Projekt, das wir 2005 für das Erdbeben gestartet
haben - wie immer laufend und persönlich von den Aktionen und Ereignissen
vor Ort und was mit den Geldern passiert. Die Idee ist es, persönlich dafür
zu garantieren, dass die Gelder ankommen und vor Ort so sinnvoll wie möglich
verwendet werden.
Vielen Dank, liebe Grüße aus dem Schwarzwald und Khoda Hafeez,
Andreas
---------------------------------------
Dr. Andreas Daniel Matt
Head of Culture Unit
proLoka - platform for exchange
phone +43 681 10651898 (Austria)
phone +49 151 23981886 (Germany)
phone +92 300 472 5011 (Pakistan)
web http://www.proloka.org
email andreas.matt@proloka.org
---------------------------------------
„Es ist sehr schwierig, sich ein Gesamtbild von den Lage der
Menschen zu machen“, sagt Alan Lefevre, Nothilfekoordinator von
Ärzte ohne Grenzen. „Viele Gegenden der Provinz Khyber
Pakhtunkhwa sind noch immer nur per Helikopter zu erreichen. Und
da mehr starke Regenfälle erwartet werden, ist auch die
Situation in Provinzen wie Punjab, Kashmir oder Sindh unklar.“
Am Donnerstag erkundete ein Team von Ärzte ohne Grenzen per
Helikopter die Situation in den Distrikten Swat, Nowshera und
Charsadda. „In der Umgebung von Charsadda Stadt und im gesamten
Nowshera Distrikt sind ganze Dörfer einfach weggewaschen
worden", beschreibt Lefevre. "Die Menschen leben unter freiem
Himmel, neben dem was von ihren Häusern übrig ist. Sie haben
bislang keinerlei Hilfe erhalten."
21 Wasserstellen versorgen mehr als 100.000 Menschen
Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen haben in Charsadda, Lower
Dir und an acht Orten in Swat 21 Wasserausgaben eingerichtet.
Diese versorgen derzeit rund 100.000 Menschen. Zusätzlich stellt
Ärzte ohne Grenzen dem Distriktkrankenhaus von Lower Dir
sauberes Wasser bereit.
Der Bedarf an sauberem Wasser ist immens. Wasserleitungen sind
zusammengebrochen, Wasserstellen kontaminiert. Durch den Mangel
an Trinkwasser und die schlechten hygienischen Bedingungen
drohen sich Durchfallerkrankungen wie Cholera,
Atemwegserkrankungen und Hautinfektionen auszubreiten. Für den
Fall von Choleraausbrüchen hat Ärzte ohne Grenzen mehrere
Behandlungszentren eingerichtet. Bislang ist die Situation aber
unter Kontrolle.
Die Mitarbeiter weiten derzeit die Verteilung von so
genannten Hygiene-Kits aus. In Charsadda wurden am Freitag 500
Familien mit Seife, Kanistern und ähnlichem versorgt. Weitere
500 Familien, die an der Straße zwischen Charsadda und Peshawar
Zuflucht gesucht haben, sollen ebenfalls Hilfsgüter erhalten. In
der Provinz Baluchistan haben Mitarbeiter in der Stadt
Bakhtirabad, einer der am schwersten betroffenen Städte der
Provinz, und in dem Ort Fadfedar bereits in den vergangenen
Tagen Hilfsgüter an rund 1000 Familien verteilt. Die Versorgung
von 5000 weiteren Familien wird am Sonntag beginnen. Parallel zu
den Hilfsaktivitäten laufen weitere Erkundungen in verschiedenen
Teilen Baluchistans.
Auch Medikamente sind von Wasser weggespült worden
Die Überflutungen haben auch die medizinischen Einrichtungen
getroffen. Vor allem die Versorgung mit Medikamenten ist
schwierig. Daher unterstützt Ärzte ohne Grenzen Krankenhäuser
und Gesundheitszentren in den Distrikten Nowshera und Peshawar.
Im Pabbi Krankenhaus in Nowshera sehen die Mitarbeiter
täglich rund 295 Patienten und behandeln hauptsächlich
Hautkrankheiten und akuten Durchfall. Im Distriktkrankenhaus von
Nowshera unterstützt ein Team die Notaufnahme und die ambulante
Abteilung. „Auch wenn das Krankenhaus nicht sehr zerstört worden
ist, ist alles vom Wasser weggespült worden, so dass es
buchstäblich keine Ausstattung und keine Medikamente mehr gibt“,
sagt Thomas Conan von Ärzte ohne Grenzen. Außerdem wurden drei
Rettungsfahrzeuge zur Verfügung gestellt, mit denen bisher etwa
10 Patienten pro Tag überwiesen werden konnten.
Um die Menschen, die nach den Überschwemmungen in Schulen
oder abgelegenen Gebieten leben zu versorgen, sind mobile
medizinische Teams gebildet worden. Drei dieser Teams besuchen
in den Distrikten Charsadda und Peshawar täglich andere Orte. Am
Donnerstag behandelten sie insgesamt 300 Patienten.
Ein Frachtflugzeug mit 60 Tonnen Material zur
Wasseraufbereitung, Medikamente und andere Materialien ist
Donnerstagnacht von Europa nach Pakistan aufgebrochen. 50
weitere Tonnen Medikamente und Hilfsgüter sollen folgen.
Ärzte ohne Grenzen Österreich Taborstraße 10
A- 1020 Wien
Tel.: +43 1 409 72
76
ÖSTERREICHISCHES UNICEF-KOMITEE:
CARITAS ÖSTERREICH:
Hochwasser in Pakistan: Caritas-Hilfe angelaufen
- 02.08.10
Auf der Flucht vor den Fluten Foto: REUTERS/ADREES
LATIF/www.alertnet.org
Die Caritas unterstützt die betroffenen Familien
Die starken Regenfälle und Erdrutsche der vergangenen Tage haben in den
nordwestlichen Regionen Pakistans schwere Zerstörungen verursacht. Die
pakistanischen Behörden befürchten mittlerweile bis zu 1.500 Todesopfer.
Über eine Million Menschen sind obdachlos bzw. auf der Flucht vor den
Wassermassen.
KatastrophenhelferInnen der Caritas Pakistan versorgen 1.300 besonders
schwer betroffene Familien mit Nothilfen wie Lebensmitteln, Zelten und
Hygieneartikeln. Zur Zeit werden etwa 3.000 Verletzte oder auf ärztliche
Hilfe angewiesene PatientInnen vom Caritas-Gesundheits-team medizinisch
betreut. Eric Dayal, Nothilfe-Experte der Caritas Pakistan, befürchtet, dass
in den stehenden Gewässern Seuchen ausbrechen könnten. Um dem vorzubeugen,
richtet die Caritas medizinische Gesundheitsposten ein, in denen Impfungen
vorgenommen werden können.
Die Caritas-MitarbeiterInnen besorgen Medikamente und medizinisches Gerät in
Absprache mit den örtlichen Behörden vor Ort. Die Caritas geht davon aus,
dass die Menschen länger auf Hilfe angewiesen sein werden, da große Teile
der landwirtschaftlich genutzten Flächen so schwer überflutet sind, dass das
Ackerland in absehbarer Zeit keine Ernte mehr erbringen wird.
Für die Nothilfe in Pakistan stellt die Caritas Österreich vorerst 20.000
Euro aus Mitteln der Augustsammlung zur Verfügung und bittet um weitere
Spenden: PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Hochwasser Pakistan
UNICEF:
Überschwemmungen in
Pakistan
Sechs Millionen Kinder brauchen Hilfe!
„Die größte Gefahr für Kinder sind jetzt
Durchfall und Cholera. Es gibt bereits Kinder,
die an lebensgefährlichem Durchfall erkrankt
sind. Sauberes Wasser, Nahrung, Medikamente,
Kleidung und Impfstoffe werden dringend
benötigt. Wir haben die ersten Ladungen
Hilfsgüter bereits verteilt und bringen weitere.
Dies ist die entscheidende Phase um Leben zu
retten”, sagt Martin Mogwanja, Leiter von
UNICEF Pakistan.
Bei den schwersten
Überschwemmungen im Nordosten Pakistans seit
Menschengedenken sind vermutlich
bislang tausende Menschen gestorben. Insgesamt
sind rund 14 Millionen Menschen von den Fluten
betroffen, darunter etwa 6 Millionen Kinder.
Neueste Meldungen:
UNICEF: 6 Millionen Kinder von Krankheiten
bedroht [10.08.2010]
Die dramatische Überschwemmungskatastrophe in
Pakistan bringt immer mehr Kinder in Gefahr.
UNICEF schätzt die Zahl der betroffenen Mädchen
und Buben mittlerweile auf sechs Millionen. Der
Mangel an sauberem Trinkwasser und die
schlechten hygienischen Bedingungen durch
überschwemmte Latrinen und Tierkadaver bringen
Kinder in Lebensgefahr.
MEHR
Schon 1,4 Millionen Kinder betroffen – UNICEF
ruft dringend zu Spenden auf [6.8.2010]
UNICEF braucht für sein Nothilfeprogramm für die
Millionen Flutopfer in Pakistan rund 36
Millionen Euro (47.344.820.- US-Dollar). Das
Land leidet unter den schwersten
Überschwemmungen seit 1929. Etwa 4 Millionen
Menschen sind mittlerweile von der Katastrophe
betroffen, darunter rund 1,4 Millionen Kinder.
MEHR
Viele Kinder vermissen ihre Eltern
[5.8.2010]
Bei den schweren Überschwemmungen im Nordwesten
Pakistans haben nach Angaben von UNICEF
zahlreiche Kinder ihre Eltern verloren oder
wurden von ihnen getrennt. Allein im Swat-Tal
kümmern sich UNICEF-Partner bislang um über 80
Kinder, deren Eltern vermutlich nicht mehr
leben.
MEHR
„Die Häuser schwimmen regelrecht im
Dreckwasser“
Zahlreiche
Distrikte stehen unter Wasser. Schulen
und Gesundheitszentren wurden überschwemmt.
Zehntausende Menschen sind seit Tagen von der
Außenwelt abgeschnitten. Hunderttausende müssen
mit Wasser, Nahrung und Medikamenten versorgt
werden. Vielfach sind Straßen und
Kommunikationsverbindungen unterbrochen. Es wird
mit weiteren Regenfällen gerechnet.
„Die Häuser schwimmen regelrecht im
Dreckwasser. Die Ernte wurde weggespült, Bäume
und Mauern umgerissen“, sagt Martin
Mogwanja. Viele Überlebende haben sich auf
Dächer geflüchtet. Während die Wassermassen in
einigen Teilen der Region langsam sinken, wird
mit weiteren heftigen Monsunregenfällen
gerechnet.
Dramatische Folgen für die Kinder
Nach
Schätzungen von UNICEF brauchen 6 Millionen
Kinder in den Überschwemmungsgebieten
im Nordwesten Pakistans dringend Hilfe.
Insbesondere jüngere
Kindersind von
lebensgefährlichem Durchfall, Malaria und
Infektionskrankheiten sowie Haut- und
Augenkrankheiten bedroht. Die
Schlammmassen haben Brunnen und Wasserwerke
verseucht und unbrauchbar gemacht.
Während die Angst
vor Epidemien wächst, warnt UNICEF vor
dramatischen Folgen für die Kinder. Viele von
den Überschwemmungen betroffene Familien sind
Flüchtlinge, die unter ohnehin schwierigen
Bedingungen in großen Lagern leben.
UNICEF verteilt Trinkwasser, Medikamente und
Zusatznahrung
UNICEF bringt große
Mengen Hilfsgüter ins Katastrophengebiet.
Gemeinsam mit lokalen Partnern und den Behörden
hilft UNICEF, Brunnen zu reinigen, die
Wasserversorgung wieder in Gang zu setzen und
die Kinder mit dem Nötigsten zu versorgen:
UNICEF unterstützte die Einrichtung von
24 Notlazaretten und mobilen
Gesundheitsteams und stellt
Medikamente sowie technisches Gerät bereit.
UNICEF versorgt über 830.000
Menschen mit Trinkwasser und stellt
Chemikalien zur Wasserreinigung bereit.
UNICEF bringt tausende Pakete
mit Hygieneartikeln, Seife,
Moskitonetzen sowie hochproteinhaltigen
Keksen ins Katastrophengebiet.
UNICEF betreut mit seinen Partnern
alleinstehende Kinder.
UNICEF schätzt, dass es
mindestens drei bis sechs Monate dauern wird,
selbst nur die einfachsten sozialen
Einrichtungen wie Gesundheitsstationen im
Nordwesten Pakistans wieder in Gang zu setzen.
Bitte helfen Sie!
Ihre Spende wird dringend benötigt!
Österreichisches Komitee für
UNICEF; PSK 15 16 500; BLZ 60.000; "Kinder
Pakistan"
Danke!
UNICEF finanziert seine Programme für Kinder
ausschließlich mit freiwilligen Beiträgen.
LICHT FÜR DIE
WELT:
Pakistan: Opfer der Überschwemmungen
brauchen Hilfe
Die Opfer der
Flutkatastrophe in Pakistan brauchen dringend
Hilfe. Mehr als 1500 Menschen haben bei den
verheerendsten Überflutungen seit 80 Jahren
bereits ihr Leben gelassen. Die österreichische
Organisation "Licht für die Welt" gehört zu
jenen, die bei der Erstversorung dabei sind.
(c) Licht für
die Welt
(4.8.2010) Bisher sind mehr als 1500
Menschen bei den verheerendsten
Überflutungen seit 80 Jahren in Pakistan
gestorben. Thakt Bai liegt in der
Provinz Mardan, Khyber Pakhtunkhwa, im
Nordwesten des Landes. Es ist massiv von
der Flutkatastrophe betroffen und zudem
eine der politisch sensibelsten Regionen
weltweit. Schwere Kämpfe zwischen Armee
und Taliban haben dort im Vorjahr zur
größten Flüchtlingstragödie seit zehn
Jahren geführt. Die österreichische
Hilfsorganisation ‚Licht für die Welt’
ermöglicht dort seit mehr als einem Jahr
eine Augenstation. In dieser Klinik
werden Augenlicht rettende Operationen
am Grauen Star durchgeführt. Davor gab
es in der Region praktisch keine
augenmedizinische Versorgung für die
arme Bevölkerung. Die Station ist
glücklicherweise von den Überflutungen
verschont geblieben und ist daher seit
Ausbruch der Katastrophe Anlaufstelle
für alle Menschen, die Erste Hilfe
suchen.
„Überflutungen gehören in Pakistan
leider alljährlich zur Monsunzeit. So
schlimm wie dieses Mal allerdings war es
noch nie. Straßen sind überflutet, alle
Brücken sind eingestürzt. Unsere
Mitarbeiter können derzeit nicht zur
Klinik in Thakt Bai vorstoßen. Umso mehr
freut es uns, dass es das Team rund um
Dr. Ahmed Habib geschafft hat, in so
kurzer Zeit Soforthilfemaßnahmen zu
leisten“, berichtet Manuela Kräuter,
Pakistan-Verantwortliche von ‚Licht für
die Welt’.
Zusätzlich dazu wird ein mobiler
Hilfseinsatz von Thakt Bai aus zu jenen
Menschen kommen, die momentan von
jeglicher medizinischer Versorgung
abgeschnitten sind. Das kleine Spital in
Thakt Bai hat erst vor kurzem eine neue
Medikamentenlieferung erhalten. Dr.
Ahmed Habib ist daher spontan in der
Lage, ärztliche Versorgung zu leisten:
„Wir machen jetzt alles, um die größte
Not zu lindern. Wir leisten Erste Hilfe
und verteilen lebensrettende Medikamente
an die Flutopfer. Die hygienischen
Bedingungen sind aber so schlecht, dass
wir mit dem Ausbruch von Seuchen rechnen
müssen.“
‚Licht für die Welt’ ist jetzt mehr
denn je auf die Großzügigkeit der
österreichischen Spender angewiesen, um
die Seuchengefahr in den Griff zu
bekommen. Manuela Kräuter: „Wir bitten
dringend um Hilfe für die Flutopfer in
Pakistan!“
Hintergrund
Dieses Projekt ist eines von 11
Hilfsprogrammen, die ‚Licht für die
Welt’ seit mehr als zehn Jahren in
Pakistan ermöglicht. ‚Licht für die
Welt’ - Christoffel
Entwicklungszusammenarbeit ist eine
international tätige österreichische
Fachorganisation, die sich in 128
nachhaltig wirksamen Hilfsprojekten in
Afrika, Asien und Lateinamerika für
blinde und anders behinderte Menschen
einsetzt. Arbeitsschwerpunkte sind die
Prävention und Heilung von Blindheit und
die Rehabilitation von blinden und
anders behinderten Menschen.
(Presseaussendung)
Das Bild zeigt Dr. Ahmed Habib und
sein Team, die im von ‚Licht für die
Welt’ ermöglichten Spital in Thakt Bai
im Nordwesten Pakistans Soforthilfe für
die Flutopfer leisten.
Angesichts der Flutkatastrophe hat
Pakistan die internationale Gemeinschaft
am Sonntag um Hilfe gebeten. Allein
könne seine Regierung die Situation
nicht bewältigen, sagte Premier Gilani.
Bis zu 13 Millionen Menschen sollen vom
Hochwasser betroffen sein, etwa 1.500
starben. In Indien werden nach einer
Sturzflut noch 500 Menschen vermisst.
132 Menschen starben, darunter fünf
ausländische Touristen. 0
Kommentare
In Pakistan hielten die heftigen
Niederschläge am Sonntag in vielen
Landesteilen an. Sie ließen die Flüsse
weiter anschwellen und behinderten die
Rettungsarbeiten. In der Nähe der Stadt
Sukkur in der Provinz Sindh trat der
Indus über die Ufer und setzte ein nahe
gelegenes Dorf unter Wasser. Viele der
1.500 Lehmhütten wurden zerstört.
Die
UNO stufte die Katastrophe in Bezug auf
die Zahl der Hilfsbedürftigen und die
Schäden an der Infrastruktur als ebenso
schwerwiegend ein wie das Erdbeben in
Kaschmir 2005, das 73.000 Menschen das
Leben kostete. Die Fluten rissen
Straßen, Brücken und
Kommunikationsleitungen mit sich fort,
was die Rettungsarbeiten erheblich
erschwert. Die Streitkräfte retteten
inzwischen mehr als 100.000 Menschen aus
den Fluten. Der Wiederaufbau dürfte das
Land nach UNO-
Einschätzung Milliarden kosten.
In Indien wurde nach der Sturzflut in
der Himalaya-
Region Ladakh ein weiterer Anstieg der
Opferzahl befürchtet. Die Leichen der
fünf ausländischen Touristen wurden nach
Polizeiangaben auf einem Trekking-Pfad in der Nähe der Stadt Leh
gefunden.
Ein heftiges Unwetter hatte in der
Wüstenregion am Freitag schwere
Überschwemmungen und Schlammlawinen
ausgelöst. Die Schlammmassen erschwerten
die Suche nach Überlebenden, einige
abgelegene Dörfer waren am Sonntag noch
von der Außenwelt abgeschnitten. Den
Behörden fehlt es an schwerem Gerät.
Rund 2.000 Touristen, darunter auch
Österreich, die in Leh festsaßen, werden
am Sonntag mit Sonderflügen nach Neu-Delhi gebracht. Bisher besteht
Kontakt zu rund 110 rot-weiß-
roten Urlaubern im Krisengebiet, aber
die Suche nach Individualtouristen läuft
weiter.
Der Pakistanische
Staatspräsident hat dem Vorstand des Instituts für Allgemeine,
Anorganische und
Theoretische Chemie der Unversität Innsbruck für
seine Verdienste um die Universitätszusammenarbeit und die
dadurch ermöglichte Ausbildung pakistanischer Studenten in
Österreich eine hohe pakistanische Auszeichnung, den Sitara-i-Quaid-i-Azam verliehen.Die Insignien wurden Prof.Rode am 26.April
2010 vom pakistanischen Botschafter Dr. Khurshid Anwar im
Rahmen einer kleinen Feier überreicht.
Univ.-Prof.Dr.Bernd Michael Rode
Univ.-Prof. Dr. Bernd Michael Rode vom
Institut für Allgemeine, Anorganische und Theoretische Chemie
promovierte nach seinem Chemie-Studium an der LFU in Innsbruck
1973 "sub auspiciis praesidentis" und war im Anschluss
an sein Studium als Assistent und Dozent in Innsbruck tätig.
Nach Aufenthalten in Stuttgart und Karlsruhe habilitierte er sich
1976 für anorganische und theoretische Chemie in Innsbruck. 1979
wurde er zum Professor berufen. Derzeit ist der Leiter der
Abteilung für Theoretische Chemie am Institut für Allgemeine,
Anorganische und Theoretische Chemie. Neben zahlreichen
Auszeichnungen, ist er auch dreifacher Ehrendoktor der
Universitäten Chulalongkorn (Thailand), King Mongkut Institute
of Technology (Thailand) und Gadjah Mada (Indonesien). Bis jetzt
hat Prof. Rode über 350 wissenschaftliche Publikationen
veröffentlicht. Seine Hauptforschungsgebiete sind Theorie des
flüssigen Zustandes und die chemische Evolution (Ursprung des
Lebens). Außerdem ist er Begründer und Europäischer
Koordinator des ASEA-Uninet, eines Netzwerkes von 60
Europäischen und Asiatischen Universitäten. (bb)
Zu
Anfang dieses Jahres hat sich im Hunzatal,das vielen
Pakistanreisenden aus Europa bekannt ist, eine schlimme
Katastrophe ereignet.Ein großer Erdrutsch zerstörte viele
Häuser und kostete viele Menschen das Leben.Der Karakorum
Highway (KKH) wurde verschüttet,es bildete sich ein großer Damm,der
den Hunza River aufstaute.In der Zwischenzeit ist ein See
entstanden und viele angrenzende Dörfer sind von
Überschwemmungen bedroht.
Eine
Österreicherin schreibt uns:
Eine
Freundin und ich haben 200 Euro in das Krisengebiet geschickt,
was jedoch ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Ist es möglich,
die Leute, die in Zelten leben, zu unterstützen? Ich habe
mich schon im Feber d.J. an NACHBAR IN NOT gewandt, habe
jedoch bisher keine Antwort erhalten. Im Feber wurde bei uns nur
von Haiti gesprochen und von den Medien über Hunza nichts
berichtet.
Nachstehend
einige Links,aus denen das Ausmaß der Katastrophe halbwegs
ersichtlich ist
Guest columnist
Ahmed Rashid explains why last week's "strategic dialogue"
between the US and Pakistan was a significant break with the two
countries' troubled past.
When Pakistan's
powerful army chief, Gen Ashfaq Kayani, and Foreign Minister Shah
Mahmood Qureshi got off the plane in Washington to conduct what
was called the "strategic dialogue" with the US last
week, they carried a 56-page shopping list asking for money, arms...
and more money.
That has been the
norm for US-Pakistan dialogues in the past 50 years of an on-off
relationship. Meanwhile, the US has always urged Pakistan to fit
into its own strategic plans, such as doing more to combat
terrorism.
However, this time
there was a difference.
The Pakistanis also
carried a brief which frankly addressed Pakistan's strategic
interests and security needs with regard to India, Afghanistan
and sensitive issues like nuclear weapons and terrorism.
Transactional
relationship
The US, rather than
lecturing, wanted to listen, even if it could not comply with
many of Pakistan's demands.
For the Pakistanis it was the chance to air all their pent-up
grievances against Washington
For the Americans
this was a welcome change from the subterfuge, lack of clarity
and covert support for militant groups that Pakistan has engaged
in in the past.
For the Pakistanis it
was a chance to air all their pent-up grievances against
Washington and demand to be given the same treatment as arch-rival
India.
After 11 September,
former Presidents George Bush and Pervez Musharraf carried out a
largely transactional relationship. "I will give you an al-Qaeda
operative in exchange for two F16 fighter bombers" - was
what that boiled down to.
While Mr Musharraf
hosted the Afghan Taliban and other extremist groups, as a hedge
against Indian influence in Kashmir and Afghanistan, Mr Bush
pretended to look the other way. Mr Bush conducted crisis
management rather than real engagement.
President Barack
Obama promised to put Pakistan on the top of his agenda. Now
after 15 months of intense engagement, dozens of visits to
Islamabad by American officials and unrelenting pressure, the
Obama administration has finally got the Pakistanis to open up.
Now, said officials
from both sides, everything was on the table.
That is important
right now.
Even though Pakistan
may be a crumbling state unable to provide its people with
electricity, water, security or jobs, the army's bargaining power
with the US has increased dramatically.
That is due to
increases in its nuclear arsenal, its stepped-up fight against
the Pakistani Taliban after years of dithering and its influence
over the Afghan Taliban as the US and Nato prepare to start
pulling out of Afghanistan next year.
At the end of two
days of talks, Mr Qureshi said he was satisfied as both sides ''move
from a relationship to a partnership'.' US Secretary of State
Hillary Clinton shared his optimism.
However, the real
dialogue was with Gen Kayani and the army which had prepared
Pakistan's briefs, with no objections from Mr Qureshi or the
civilian government.
The army tried and
failed to make US acceptance of its major demands as pre-conditions
for the success of the talks. The US insisted on discussing every
issue and conceded little.
The US offered
nothing new, but the most concrete results were reflected in a
sector-by-sector dialogue by relevant ministries on each side, as
to how the US can help rally Pakistan's faltering economy, lack
of energy and improve its agriculture and infrastructure.
Key demand
The US is providing
an annual $1.5bn aid package to Pakistan's civil sector for the
next five years.
However, Pakistan
will still not get improved US trade access for its textile
exports - a key demand to revive its moribund industry and
something that would be clearly more effective than just aid.
The military will
quickly receive some $1bn in outstanding dues for fighting the
war against militants, assured future funding and faster delivery
of new weapons including helicopters, F16s and naval frigates.
The Americans
rejected Pakistan's plea for a civil nuclear deal like the US
concluded with India, partly because of Pakistan's past nuclear
proliferation record, but also because Mr Obama could never sell
such a deal to the US Congress.
However, this
dialogue will continue under a newly formed Policy Steering Group.
The US heaped praise
on the army's recent campaign against the Pakistani Taliban, but
it was equally tough on the need for the army to abandon its 30-year-long
reliance on extremist groups to carry out foreign policy
objectives and covert operations against India in Kashmir and
Afghanistan.
Pakistan has said it
will not act against Lashkar-e-Toiba, the militant group accused
of carrying out the Mumbai (Bombay) attacks in 2008 until
relations with India markedly improve.
Lashkar was set up
and managed by the army's Inter-Services Intelligence (ISI) and
India has refused to deal with Pakistan until it curbs the group.
Both the US and Nato
now view the Lashkar as a global terrorist group, with cells in
Europe and the US supporting the Taliban and al-Qaeda.
Major role
The group is accused
of carrying out the February suicide attack in Kabul that killed
nine Indians. David Headley, a US citizen, has admitted planning
the Mumbai attacks and training at Lashkar bases in Pakistan.
To India's chagrin,
the US has acknowledged that Pakistan has a major role to play in
peace talks between Kabul and the Afghan Taliban and that India
and Pakistan need to come to an understanding over their mutual
competition in Afghanistan.
When Afghan President
Hamid Karzai visited Islamabad in early March, he was bluntly
told by the army that he would have to remove two Indian
consulates in Afghanistan near the Pakistan border, before the
army offered him help to talk to the Pakistan-based Afghan
Taliban leaders.
For Pakistan, one
measure of success of the talks is the degree to which they have
rattled India.
India feels snubbed
by the US because its officials have not been given access to
David Headley. Delhi is opposed to any dominant Pakistani role in
Afghanistan and is nervous about any US-Pakistan nuclear talks.
The US will now have
to do some fence-mending with India.
However the complex
triangular relationship between the US, Pakistan and India
depends for success on the US getting the two enemies to talk
turkey about their conflicts.
It also depends on
getting the Pakistani army to undertake a real rather than an
imagined strategic U-turn, because backing extremists of any hue
to carry out foreign policy goals is no longer internationally
acceptable.
Ahmed Rashid is
the author of the best-selling book Taliban and, most recently,
of Descent into Chaos: How the war against Islamic extremism is
being lost in Pakistan, Afghanistan and Central Asia.
S.E.Botschafter
Dr. Khurshid Anwar mit der neuen Präsidentin der
Österreichisch-Pakistanischen Gesellschaft,
Frau Mag. Claudia Wachtel und dem ehemaligen Präsidenten, Dr.
Friedrich Posch
S.E. Dr. Khurshid
Anwar,hat am 18.November 2009 Bundespräsident Dr.Heinz
Fischer sein Beglaubungsschreiben als Botschafter der
Islamischen Republik Pakistan überreicht. Dr.Anwar war bis
vor kurzem Generalsekretär der ECO mit Sitz in Teheran.
Die Österreichisch-Pakistanische
Gesellschaft entbietet ihre besten Wünsche!
Anläßlich
einer ao.Generalversamlung wurde am 4.November 2009 ein neuer
Vorstand der Österreichisch-Pakistanischen Gesellschaft gewählt.Der
Vorstand setzt sich nunmehr wie folgt zusammen:
Präsidentin:Mag.Claudia WACHTEL
Vizepräsidenten:
DI
Reinhard SAMHABER
Mag.Afsar
RATHOR
Schatzmeisterin:
Dr.Sabine
KRAUTSCHNEIDER
Schriftführerin:
Doris
LUSER-CHOUKER
Beisitzerin:
Mag.Hedwig
MILLIAN
RECHNUNGSPRÜFER
Mag.Eva
ZEMAN
RA Dr.Friedrich
SCHWANK
SCHNAPPSCHÜSSE
VON DER A.O. GENERALVERSAMMLUNG:
Der
palästinensische Sänger und Komponist Marwan Abado
mit der Out(orientalische Kurzlaute)
Die
spannende, bewegende Geschichte des Höhenbergsteigers Greg
Mortenson: Er scheiterte dramatisch am K2 und widmet seitdem sein
Leben dem Aufbau von Schulen und Krankenhäusern in Pakistan. Die
Geschichte seines vorbildlichen Einsatzes ist in den USA ein
Millionen erfolg und wurde vielfach preisgekrönt.
2009,
446 Seiten, 28 farbige Abbildungen, Maße: 22 cm,
Gebunden, Deutsch
Mit David O. Relin; Aus d. Amerikan. v. Karin Dufner
Malik
ISBN-10: 3890293603
ISBN-13: 9783890293608
Klappentext zu: Der Traum vom Frieden
Mehr
Menschlichkeit ist möglich, wenn jeder seinen Beitrag leistet -
wie der Bergsteiger Greg Mortenson, der nach einer gescheiterten
K2-Expedition von Pakistanis gerettet und gesund gepflegt wurde.
Mortenson schwor sich, in das entlegene Hochland zurückzukehren
und eine Schule für die zu gründen, denen es dort am
schlechtesten geht: die kleinen Mädchen. Er hielt sein
Versprechen. In seiner Heimat USA sammelte er Spendengelder,
mobilisierte Hilfsgüter und Freiwillige. Er half beim Brücken-
und Schulbau, und bald darauf drückten die ersten Kinder in
Baltistan die Schulbank. Heute, 15 Jahre später, ist Mortenson
die Hälfte des Jahres vor Ort, trotzt den Anfeindungen der
Taliban, erlebt Dankbarkeit und Wärme. Seiner Organisation
verdanken über 60 Schulen und Krankenhäuser ihre Existenz - und
Pakistans Kinder eine Zukunft.
Produkt-Beschreibung zu: Der Traum
vom Frieden
Die
spannende, bewegende Geschichte des Höhenbergsteigers Greg
Mortenson: Er scheiterte dramatisch am K2 und widmet seitdem sein
Leben dem Aufbau von Schulen und Krankenhäusern in Pakistan. Die
Geschichte seines vorbildlichen Einsatzes ist in den USA ein
Millionen erfolg und wurde vielfach preisgekrönt.
2009,
446 Seiten, 28 farbige Abbildungen, Maße: 22 cm,
Gebunden, Deutsch
Mit David O. Relin; Aus d. Amerikan. v. Karin Dufner
Malik
ISBN-10: 3890293603
ISBN-13: 9783890293608
Klappentext zu: Der Traum vom Frieden
Mehr
Menschlichkeit ist möglich, wenn jeder seinen Beitrag leistet -
wie der Bergsteiger Greg Mortenson, der nach einer gescheiterten
K2-Expedition von Pakistanis gerettet und gesund gepflegt wurde.
Mortenson schwor sich, in das entlegene Hochland zurückzukehren
und eine Schule für die zu gründen, denen es dort am
schlechtesten geht: die kleinen Mädchen. Er hielt sein
Versprechen. In seiner Heimat USA sammelte er Spendengelder,
mobilisierte Hilfsgüter und Freiwillige. Er half beim Brücken-
und Schulbau, und bald darauf drückten die ersten Kinder in
Baltistan die Schulbank. Heute, 15 Jahre später, ist Mortenson
die Hälfte des Jahres vor Ort, trotzt den Anfeindungen der
Taliban, erlebt Dankbarkeit und Wärme. Seiner Organisation
verdanken über 60 Schulen und Krankenhäuser ihre Existenz - und
Pakistans Kinder eine Zukunft.
Am 18. November 2008
wurden im Museum für Völkerkunde vier Ausstellungen eröffnet,
die einen ersten Schritt in Richtung der Aufnahme eines vollen
Ausstellungsbetriebs darstellen. Die vier Ausstellungen zeigen
gemeinsam die große Bandbreite des Museums für Völkerkunde.
Als erste regionale
Schausammlung nach Abschluss der vier Jahre dauernden
Sanierungsarbeiten wurde Süd-, Südostasien und
Himalayaländer" eröffnet: eine Ausstellung, die eine
Auswahl aus dem reichen Bestand der eigenen Sammlungen zeigt. Der
Schwerpunkt liegt im Bereich der Religionen der Region,
Hinduismus, Buddhismus, Daoismus, aber auch der tribalen
Religionen.
Besucherinformationen
Museum für
Völkerkunde
A-1010 Wien, Neue Burg
Öffnungszeiten
Täglich außer Dienstag
von 10 bis 18 Uhr
Einlass ist jeweils
bis eine halbe Stunde vor Schließzeit!